Hello, My Name Is| Vol. 4

In unserer vierten Ausgabe der Vorstellungsreihe erhälst Du nicht nur Einblicke in das Studium von Jessy, sondern insbesondere auch in ihren Betrieb, das 5-Sterne Hotel Neptun unmittelbar an der Ostseeküste gelegen (Warnemünde). Als bereits langjähriger Kooperationspartner der HWR Berlin für das duale Studium BWL/ Tourismus bietet das Hotel Neptun neben der Möglichkeit, die Praxis und erlernte Theorie an einem außergewöhnlichen Standort ideal zusammenzuführen, einen fantastischen Meerblick! Erfahre mehr über den Betriebsalltag von Jessy im luxuriösen Wellnesshotel und lass Dich von der phänomenalen Aussicht mitreißen.

Liebesbrief an Berlin

Liebes Berlin,

du hast mir mein Herz gestohlen, denn du hast all das, nachdem ich immer gesucht habe:

Du vereinst Chaos und Ruhe, Aufregung und Abwechslung in nur einer Stadt. Schon als Kind hast du mich fasziniert mit deinen vielseitigen Kiezen, der aufregenden Geschichte und meiner Familie. Aber vor allem der Fernsehturm hat mich schon immer geprägt: Hat man mir als Kind aufgetragen etwas zu malen, war es der Fernsehturm, und so machte ich es meiner Mutter nach. Heute lebe ich Auge in Auge mit dem Fernsehturm. Ein Traum ist wahr geworden, den zu träumen ich nie wagte.

Du löst in mir Schmetterlinge aus, wenn ich allein daran denke, was ich hier bereits für schöne Abende erleben durfte. Deine ganzen kleinen Konzertlocations haben es mir angetan. Hier fühle ich mich frei und losgelöst, und meine Neugier, dich als Stadt immer mehr zu entdecken, wächst und wächst. Du gibst mir die Möglichkeit, beispielsweise an meinem Lieblingsort in der Rummelsburger Bucht die Seele baumeln zu lassen, Musik zu hören und mich zeitlos zu fühlen – und das mitten in der Stadt. Überall ist ein Gewusel an Menschen, die aus aller Welt und aus allen Teilen Deutschlands kommen und Berlin als ihr Zuhause gewählt haben, so auch ich. Du bietest einem Zufluchtsorte, die die alte und neue Heimat vereinen und einen nie einsam fühlen lassen. Die berühmte Berliner Schnauze deiner Einheimischen erwärmt mein Herz.  Mit deiner direkten und unverblümten Art habe ich mich schon immer identifizieren können. Und auch wenn hier schon fast vier Millionen Menschen wohnen, laufen einem Menschen über den Weg, die man gar nicht mehr aus seinem Leben wegdenken möchte.

Also liebes Berlin, bleib so wie du bist: frech, mit großer Schnauze, aber auch mit großem Herz und einer unglaublichen Vielfalt und Weltoffenheit, die dich so einzigartig machen, wie du nun eben bist. Ich bin mir sicher, du hast nicht nur mir das Herz geklaut.

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Schaut hier vorbei, um Berliner Kieze zu entdecken.

A. K.

Gran Canaria – Zwischen Massentourismus und Menschenleere

Sieben Tage Sonne, blauer Himmel, der Atlantik und 25 Grad im November. So kann mein Urlaub auf Gran Canaria in einem Satz beschrieben werden. Doch die Woche auf Gran Canaria hatte weit mehr zu bieten als ich dachte:

Gran Canaria ist die drittgrößte Insel der Kanaren und liegt im Atlantik vor der Nordwestküste Afrikas. Die Temperaturen liegen das ganze Jahr durchschnittlich zwischen 19 und 23 Grad. Passatwinde können mehrmals im Jahr die Temperaturen tagsüber sogar auf bis zu 50 Grad ansteigen lassen!

Untergebracht war ich in einem sehr gepflegten Erwachsenen-Hotel in Maspalomas, im Süden der Insel. Mein persönliches Highlight war ein eigener Jacuzzi auf dem Balkon. Das Stadtbild von Maspalomas ist überwiegend von Hotels und Ferienanlagen, und Shopping Center geprägt. Die Stadt wurde in den 1960er bis 1970er Jahren für den Tourismus erschaffen und besitzt auch keine weiteren Standbeine. Wohin man sieht, sind Hotels zu erblicken, sodass eine Orientierung in der Stadt kaum möglich ist, da das Stadtbild sehr einheitlich ist. Es gibt sogar eine Kirche nur für Touristen, die Gottesdienste in den Sprachen der Hauptzielgruppen (skandinavischer Raum, Deutschland, England, BeNeLux) anbietet. Das Besondere an Maspalomas sind die weitläufigen Dünenlandschaften mit feinem Sand, jeden einladen, sich einfach einen Sandberg hinuntergleiten zu lassen. Zusätzlich bietet der breite Strand entlang des Atlantiks eine atemberaubende Kulisse und lädt ein in das kühle Nass zu springen.

Da ich nicht nur in Maspalomas bleiben, sondern auch die Insel erkunden wollte, bin ich kurzentschlossen in einen Bus des ÖPNV gesprungen, um in die Hauptstadt der Insel nach Las Palmas zu fahren. Diese liegt im nördlicheren Inselteil. Die knapp einstündige Fahrt entlang der Küste zeigte auch die nicht-touristischen Seiten in Form von Industriebetrieben der Insel auf.  Angekommen in Las Palmas wurde mir das erste Mal das unterschiedliche Stadtbild zwischen Las Palmas und Maspalomas bewusst. Die Altstadt empfing mich mit bunten, verschnörkelten Häusern einer vergangenen Epoche und machte Lust auf mehr. Auffällig war auch, dass hier hauptsächlich Einheimische unterwegs waren und der Tourismus eine eher untergeordnete Rolle spielt. Ich bummelte also durch die Altstadt, probierte landestypisches Gebäck und ging bis zu einer Kathedrale und dem Rathausplatz, der mit „Hundestatuen“ geschmückt war.  Ich probierte auch inseltypisches Essen: Pellkartoffeln in Salzwasser gekocht mit Mojo-Soße – kann ich sehr empfehlen.

An einem weiteren Tag machte ich eine sogenannte Inseltour, vom Süden in Maspalomas bis in den Norden nach Teror. An diesem Tag wurde mir die Vielfalt der Insel bewusst. Umso höher ich fuhr, desto unterschiedlicher wurden die Klimazonen. Zunächst fuhr ich an Tälern mit Palmen, Aloe Vera Pflanzen und Dromedaren vorbei. Später an Mandelbäumen und Pinienwäldern und Kastanienbäumen. Es war als würde man verschiedene Kontinente und Jahreszeiten an einem Tag durchleben. In den Bergen und Tälern lebten vor allem die älteren Einheimischen der Insel.

Letztendlich kann ich sagen, dass Gran Canaria ein tolles Urlaubsziel in den Monaten Oktober bis März ist. Es ist ein Zufluchtsort vom kalten Deutschland und in nur wenigen Stunden Flug erreichbar. Vor Ort wird einem die Bedeutung des (Massen-)Tourismus bewusst. Daher finde ich, sollte man auch versuchen die nicht-touristischen Seiten der Insel erkunden und die Erfahrungen auf sich wirken lassen.

A.K.

 

STARTUP INCUBATOR BERLIN – DAS GRÜNDUNGSZENTRUM DER HWR BERLIN

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Du willst ein Startup gründen? Hat in Dir bereits schon seit einiger Zeit der Gedanke gelodert, Deine Gründungsidee eines Tages zu verwirklichen?  Der Startup Incubator Berlin ist das Gründungszentrum der HWR Berlin – hier kommen kreative Köpfe zusammen, um Gründungsideen bis zur Marktreife zu entwickeln. Mit diversen Programmen werden akademische Gründungsteams bei Knowhow, Infrastruktur und Stipendien (Berliner Startup Stipendium oder EXIST Gründerstipendium) gezielt unterstützt! Dabei steht dieses Angebot nicht nur HWR-Studierenden zur Verfügung – auch Absolventen und Externen, die sich am Anfang ihres Gründungsvorhabens oder in der aktiven Gründung befinden, ist es möglich, der Community des Startup Incubators beizutreten.

An dieser Stelle eine Übersicht der Programme, eingegliedert in zwei Phasen.
In Phase I Startup now, welche 2 bis 6 Monate andauert, gibt es folgende Angebote: Das Team Matching dient zur Vervollständigung Deines Teams. Dir wird dabei geholfen, kompetente Verstärkung für Dein Team zu finden, dafür gibt es sogar eine eigens initiierte Matching-Plattform, auf der sich unkompliziert passende Mitstreiter registrieren können. Des Weiteren bietet das Coaching passende Sparringpartner aus unterschiedlichen Themengebieten. Regelmäßige Workshops helfen Dir in Phase I, stetig neuen Input für Dein Vorhaben zu erhalten. Dabei wird Dir auf 400m² ausreichend Co-Working Space für Dich und Deine Idee geboten, inklusive Besprechungsräumen und einer voll ausgestatteten Küche, natürlich sind auch ein Kicker und Tischtennis am Start. In Phase I wird zusammenfassend Dein Team vervollständigt, das Geschäftsmodell validiert und Dein Prototyp entwickelt/ getestet.
Phase II bereitet Dich auf den Markteintritt vor: Du gründest Dein Unternehmen nun auch formal, startest Deine ersten Versuche mit Pilotkunden und generierst Umsätze. Hierbei findest Du reichlich Unterstützung im Mentoring und Funding. Je nach Art des Stipendiums – Berliner Startup Stipendium oder EXIST Gründerstipendium – dauert diese Phase 6 bis 12 Monate.

Darüber hinaus enthält das Angebot das Programm Students4Startups, welches Deinem Team Zugang zu unterschiedlichen Lehrveranstaltungen ermöglicht, sodass Du und Dein Team gemeinsam mit Studierenden Projekte umsetzen.

Regelmäßig finden abwechslungsreiche und spannende Events statt – so auch das Highlight HWR Entrepreneurship Demo Day. Der Standort Siemensstadt überträgt den Startup Spirit des Incubators in eine auf den ersten Blick eher industrielle Ecke Berlins. Im Rohrdamm 88 fand am 09. November der Demo Day statt. Es wurde über neue Projekte wie die Startup Class, der Make It Lean Contest, das Prototype Lab und Design Thinking Lab berichtet mit der Anregung, daran teilzunehmen. Es gab einen Startup Pitch, in welchem spannende Startups wie femconnect, LAWIO, NIYOK, OTEK, IMANOX, SunCrafter, PUREGANIC und Book One ihre Idee und Vision präsentieren und zum anschließenden UX-Testing einladen durften, d.h. hier hatten alle Besucher die Möglichkeit, die brandneuen Produkte zu testen und sich mit den Gründern auszutauschen – das alles in einer sehr entspannten Atmosphäre begleitet von Musik, Getränken und leckeren Brezeln! Das nächste Event folgt bereits Ende November: Das Startup Dinner findet am 29. November von 17 bis 19 Uhr statt. Ergreif‘ die nächste Chance des ungezwungenen Networking und mach‘ Dich mit dem Startup Incubator Berlin vertraut, falls Du zu den Gründungsinteressierten, Gründer*innen oder einfach zu denen gehörst, die neugierig auf den Startup Incubator sind.

A.G.

Mein Leben im Studentenwohnheim des StudierendenWERKs Berlin

Seit zwei Jahren wohne ich nun schon im Studierendenwohnheim im Aristotelessteig. Da unser Studium Tourismuswirtschaft an der HWR Berlin ein Dualstudium und mein Praxisunternehmen das Hotel Neptun in Rostock ist, pendel‘ ich alle drei Monate zwischen zwei Städten. Für mich ist daher eine kleine Wohnung im Wohnheim vollkommen ausreichend. Dort sind ein Bett, ein Schreibtisch sowie ein Schrank und ein Regal bereits vorhanden, wodurch ich diese nicht zusätzlich kaufen musste. Das StudierendenWERK, das die Wohnheime in Berlin betreut, bietet zudem Zimmer in WGs oder Einzelzimmer in unterschiedlichen Lagen in Berlin an.

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Die Nähe zur Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin war eines meiner Kriterien bei der Standortwahl des Wohnheimes. Ich fahre vom Aristotelessteig nur drei Stationen mit der Straßenbahn bis zum Campus Lichtenberg. Für diesen Campus kommen außerdem die Unterkünfte Coppistraße oder Storkower-Straße in Frage.

Monatlich zahle ich nur eine geringe Warmmiete, in der sämtliche Kosten bereits gedeckt sind – somit kann ich mir die Wohnung auch leisten, während ich in meinem Partnerunternehmen an der Ostsee arbeite. Man kann sein Zimmer aber auch untervermieten, wenn man eine längere Zeit nicht vor Ort ist.

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Das Wohnheim selbst hat einiges zu bieten. Im Untergeschoss öffnet dienstags und freitags der Studentenclub Aribar – ein perfekter Ort, neue Bekanntschaften aus den verschiedenen Kulturen zu schließen, zu tanzen oder eine Runde Tischkicker zu spielen. Auch einige andere Wohnheime besitzen Clubs, z.B. die Coppicabana in der Coppistraße. Hin und wieder werden Wohnheimpartys veranstaltet, bei denen im Sommer gemeinsam gegrillt wird. Das Haus besitzt weiterhin einen kleinen Fitnessraum mit einigen Geräten, Musikräume und Waschräume mit Waschmaschinen und Trocknern.

Ich bin mit meiner Wohnungswahl sehr zufrieden und finde es gerade für duale Studenten, bei denen der Praxisbetrieb nicht in Berlin ist eine sehr gute Wahl.

Hier noch ein kleiner Tipp: Wenn Du auch im Studentenwohnheim wohnen willst, bewirb Dich frühzeitig, denn die Plätze sind sehr begehrt. Sobald es sich abzeichnet, dass Du zum Wintersemester Dein Studium beginnst, solltest Du Dich beim StudierendenWERK um einen Platz bewerben.

J.H.