Networking mal anders

Sobald sich die Eingangstüren des LÄDERACH Chocolatiers öffnen, umgeben mich süßliche und herbe Kakaonoten verschiedener Schokoladenkreationen. Das Geschäft am Ku’Damm schräg gegenüber vom KaDeWe wird unter der Leitung von Morgana Hoferichter mit Hingabe zum Handwerk geführt. Ein herzliches Lächeln begrüßt mich und ich werde in den Convention Bereich geführt

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Hier traf sich am Dienstagabend, den 15. Januar, die Nachwuchsinitiative des SKAL Internation Berlin e.V., um im regen Austausch über tourismusrelevante Themen zu debattieren. Young Skal dient vor allem als Networking Plattform für junge Touristiker – frisch initiiert werden bei Young Skal Jobperspektiven, Austausch zwischen etwaigen Kunden und Auftraggebern und eine Vielfalt an Referenzen der Mitglieder geboten. Finanziert durch die Mitgliedsbeiträge finden monatlich Meetings in entspannter Atmosphäre an unterschiedlichen Locations statt.

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LÄDERACH lädt dazu ein, mit allen Sinnen zu erfahren, wie frisch Schokolade schmecken kann. Denn Schokolade ist nicht gleich Schokolade und sollte auf keinen Fall einfach als unser Couch-Compagnon an Netflix-Abenden dienen!

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Schokolade kann so viel mehr sein – ein wahres Sinneswunder. Wir werden also nach einer Präsentation des ganzheitlichen Prozesses einer Kakaofrucht hin zur Schokoladenkunst eingeladen, mit allen fünf Sinnen die Schokolade zu genießen. Jeder Gast erhät verschiedene Pralinés, Truffes oder FrischSchoggi seiner Wahl und darf diese zunächst genaustens begutachten, betasten und riechen. Meine Wahl fällt auf dunkle Truffes und feinste Grand-Cru-Schokolade mit 70 Prozent Kakaoanteil. Eine herbe Note, wie ich es von Zartbitterschokolade gewohnt bin. Beim ersten Biss achte ich besonders auf den Klang, der mir sehr viel knackiger vorkommt als bei herkömmlicher Schokolade. Der Geschmack der Grand-Cru-Schokolade ist eindeutig mein Favorit – im Innern glitzern ganz dezent kleinste Beerenstückchen.

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Im Anschluss wurde die Gelegenheit geboten, neue Kontakte zu knüpfen und die anderen Gäste kennenzulernen. Begleitend wurden uns aufmerksam Getränke und herzhafte Snacks bereitgestellt. Wenn Dein Interesse geweckt wurde, Teil eines ambitionierten Branchennetzwerkes zu sein und neue Kontakte an interessanten Locations zu knüpfen, kannst Du gerne gemeinsam mit SKAL Internation Berlin e.V. unsere Branche Tourismus stärken! Falls Du Lust auf das Erlebnis des Schokoladengenuss‘ bekommen hast, schau doch mal in einem der Stores von LÄDERACH an der Friedrichstr. 181 oder in der Tauentzienstr. 4 vorbei.

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Herzlichen Dank an Max Hübner und Falca Vorweg vom Young-Skål-Club für die Organisation und den überaus gelungenen Abend.

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A.G.

Hello, My Name Is | Vol. 5

Lass Dich unmittelbar von Alicias Betriebsalltag und ihren spannenden Aufgaben beeindrucken – visitBerlin bietet als Berlins offizielle Organisation für Tourismus- und Kongressmarketing vielseitige Möglichkeiten für dual Studierende, Theorie und Praxis zu vernetzen! Sei wie Alicia Teil der Mission, die Welt von Berlin zu begeistern. Aus den verschiedensten Perspektiven vermarktet Alicia mit visitBerlin unsere Hauptstadt und damit ihre Kultur, Menschen und Kreativität.

Hello, My Name Is| Vol. 4

In unserer vierten Ausgabe der Vorstellungsreihe erhälst Du nicht nur Einblicke in das Studium von Jessy, sondern insbesondere auch in ihren Betrieb, das 5-Sterne Hotel Neptun unmittelbar an der Ostseeküste gelegen (Warnemünde). Als bereits langjähriger Kooperationspartner der HWR Berlin für das duale Studium BWL/ Tourismus bietet das Hotel Neptun neben der Möglichkeit, die Praxis und erlernte Theorie an einem außergewöhnlichen Standort ideal zusammenzuführen, einen fantastischen Meerblick! Erfahre mehr über den Betriebsalltag von Jessy im luxuriösen Wellnesshotel und lass Dich von der phänomenalen Aussicht mitreißen.

Liebesbrief an Berlin

Liebes Berlin,

du hast mir mein Herz gestohlen, denn du hast all das, nachdem ich immer gesucht habe:

Du vereinst Chaos und Ruhe, Aufregung und Abwechslung in nur einer Stadt. Schon als Kind hast du mich fasziniert mit deinen vielseitigen Kiezen, der aufregenden Geschichte und meiner Familie. Aber vor allem der Fernsehturm hat mich schon immer geprägt: Hat man mir als Kind aufgetragen etwas zu malen, war es der Fernsehturm, und so machte ich es meiner Mutter nach. Heute lebe ich Auge in Auge mit dem Fernsehturm. Ein Traum ist wahr geworden, den zu träumen ich nie wagte.

Du löst in mir Schmetterlinge aus, wenn ich allein daran denke, was ich hier bereits für schöne Abende erleben durfte. Deine ganzen kleinen Konzertlocations haben es mir angetan. Hier fühle ich mich frei und losgelöst, und meine Neugier, dich als Stadt immer mehr zu entdecken, wächst und wächst. Du gibst mir die Möglichkeit, beispielsweise an meinem Lieblingsort in der Rummelsburger Bucht die Seele baumeln zu lassen, Musik zu hören und mich zeitlos zu fühlen – und das mitten in der Stadt. Überall ist ein Gewusel an Menschen, die aus aller Welt und aus allen Teilen Deutschlands kommen und Berlin als ihr Zuhause gewählt haben, so auch ich. Du bietest einem Zufluchtsorte, die die alte und neue Heimat vereinen und einen nie einsam fühlen lassen. Die berühmte Berliner Schnauze deiner Einheimischen erwärmt mein Herz.  Mit deiner direkten und unverblümten Art habe ich mich schon immer identifizieren können. Und auch wenn hier schon fast vier Millionen Menschen wohnen, laufen einem Menschen über den Weg, die man gar nicht mehr aus seinem Leben wegdenken möchte.

Also liebes Berlin, bleib so wie du bist: frech, mit großer Schnauze, aber auch mit großem Herz und einer unglaublichen Vielfalt und Weltoffenheit, die dich so einzigartig machen, wie du nun eben bist. Ich bin mir sicher, du hast nicht nur mir das Herz geklaut.

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Schaut hier vorbei, um Berliner Kieze zu entdecken.

A. K.

Gran Canaria – Zwischen Massentourismus und Menschenleere

Sieben Tage Sonne, blauer Himmel, der Atlantik und 25 Grad im November. So kann mein Urlaub auf Gran Canaria in einem Satz beschrieben werden. Doch die Woche auf Gran Canaria hatte weit mehr zu bieten als ich dachte:

Gran Canaria ist die drittgrößte Insel der Kanaren und liegt im Atlantik vor der Nordwestküste Afrikas. Die Temperaturen liegen das ganze Jahr durchschnittlich zwischen 19 und 23 Grad. Passatwinde können mehrmals im Jahr die Temperaturen tagsüber sogar auf bis zu 50 Grad ansteigen lassen!

Untergebracht war ich in einem sehr gepflegten Erwachsenen-Hotel in Maspalomas, im Süden der Insel. Mein persönliches Highlight war ein eigener Jacuzzi auf dem Balkon. Das Stadtbild von Maspalomas ist überwiegend von Hotels und Ferienanlagen, und Shopping Center geprägt. Die Stadt wurde in den 1960er bis 1970er Jahren für den Tourismus erschaffen und besitzt auch keine weiteren Standbeine. Wohin man sieht, sind Hotels zu erblicken, sodass eine Orientierung in der Stadt kaum möglich ist, da das Stadtbild sehr einheitlich ist. Es gibt sogar eine Kirche nur für Touristen, die Gottesdienste in den Sprachen der Hauptzielgruppen (skandinavischer Raum, Deutschland, England, BeNeLux) anbietet. Das Besondere an Maspalomas sind die weitläufigen Dünenlandschaften mit feinem Sand, jeden einladen, sich einfach einen Sandberg hinuntergleiten zu lassen. Zusätzlich bietet der breite Strand entlang des Atlantiks eine atemberaubende Kulisse und lädt ein in das kühle Nass zu springen.

Da ich nicht nur in Maspalomas bleiben, sondern auch die Insel erkunden wollte, bin ich kurzentschlossen in einen Bus des ÖPNV gesprungen, um in die Hauptstadt der Insel nach Las Palmas zu fahren. Diese liegt im nördlicheren Inselteil. Die knapp einstündige Fahrt entlang der Küste zeigte auch die nicht-touristischen Seiten in Form von Industriebetrieben der Insel auf.  Angekommen in Las Palmas wurde mir das erste Mal das unterschiedliche Stadtbild zwischen Las Palmas und Maspalomas bewusst. Die Altstadt empfing mich mit bunten, verschnörkelten Häusern einer vergangenen Epoche und machte Lust auf mehr. Auffällig war auch, dass hier hauptsächlich Einheimische unterwegs waren und der Tourismus eine eher untergeordnete Rolle spielt. Ich bummelte also durch die Altstadt, probierte landestypisches Gebäck und ging bis zu einer Kathedrale und dem Rathausplatz, der mit „Hundestatuen“ geschmückt war.  Ich probierte auch inseltypisches Essen: Pellkartoffeln in Salzwasser gekocht mit Mojo-Soße – kann ich sehr empfehlen.

An einem weiteren Tag machte ich eine sogenannte Inseltour, vom Süden in Maspalomas bis in den Norden nach Teror. An diesem Tag wurde mir die Vielfalt der Insel bewusst. Umso höher ich fuhr, desto unterschiedlicher wurden die Klimazonen. Zunächst fuhr ich an Tälern mit Palmen, Aloe Vera Pflanzen und Dromedaren vorbei. Später an Mandelbäumen und Pinienwäldern und Kastanienbäumen. Es war als würde man verschiedene Kontinente und Jahreszeiten an einem Tag durchleben. In den Bergen und Tälern lebten vor allem die älteren Einheimischen der Insel.

Letztendlich kann ich sagen, dass Gran Canaria ein tolles Urlaubsziel in den Monaten Oktober bis März ist. Es ist ein Zufluchtsort vom kalten Deutschland und in nur wenigen Stunden Flug erreichbar. Vor Ort wird einem die Bedeutung des (Massen-)Tourismus bewusst. Daher finde ich, sollte man auch versuchen die nicht-touristischen Seiten der Insel erkunden und die Erfahrungen auf sich wirken lassen.

A.K.