ITB 2019 | Vol. 1

Wow! Was für eine erfolgreiche Woche!

6 ½ Monate haben wir uns vorbereitet. Wir haben Marketing betrieben, Presse Artikel verfasst, den Stand entworfen und uns, das Projekt und so viel mehr auf unseren Social-Media-Kanälen vorgestellt. Jeder Studierte Weltenbummler unseres Semesters hat in den Vorlesungen, am Wochenende und viel auch während der Praxisphase neben dem Arbeiten Herz und Seele in unser Projekt gesteckt.
Doch so lange wie 6 ½ Monate Vorbereitung klingt – letztendlich war es das nicht. Denn plötzlich stand sie vor der Tür: 5 Tage ITB, 5 Tage volle Messehallen, 5 Tage Gespräche mit Menschen aller Nationen.
Während unser Stand im Vergleich zu einigen anderen großen Firmen etwas kleiner war, waren wir doch extrem erfolgreich. Wir haben viele interessante Gespräche führen können, nicht nur mit Studieninteressierten, sondern auch mit Partnerunternehmen für das duale Studium und Dozenten. Zusätzlich hat unser Presseteam mit Journalisten gesprochen und die Marke Studierte Weltenbummler sowie unseren Studiengang BWL/ Tourismus hervorragend vertreten.
Aber auch wir konnten die Zeit nutzen, Kontakte knüpfen, für bevorstehende Urlaube Informationen einholen oder mit interessanten Unternehmen über unsere Zukunftspläne sprechen.
Wir haben uns über jeden unserer Besucher gefreut und wünschen schon jetzt dem nächsten Semester eine ebenso gelungene ITB Woche, während der bestimmt einige von uns ihnen einen Besuch abstatten werden!

C.H.

Hello, My Name Is | Vol. 6

 

Es ist der 25. Februar 2019.  Bis zur ITB sind es noch eine  Woche und zwei Tage. So langsam geht es in die heiße Phase, denn jetzt laufen sämtliche Vorbereitungsmaßnahmen auf Hochtouren. Wurde an alles gedacht? Ist für unseren Stand in Halle 11.1. alles angemeldet, steht das finale Design des Messestands, verläuft die Produktion reibungslos? All dies sind wichtige Themen, die es in der nächsten Woche zu bearbeiten gilt.

Und während dieser laufenden Organisationsmaschinerie bekommen wir heute prominenten Besuch aus Hannover. Mario Köpers heißt unser Gast. Er war lange Zeit Chef des PR Managements der tui, dem – so sagt man – Marktführer der Reiseveranstalter. Als wir zum Ende des letzten Jahres hörten, dass die Möglichkeit besteht, Mario Köpers im Rahmen unserer Markenkampagne „Studierte Weltenbummler“ zu treffen, stieß dieser Vorschlag auf rege Zustimmung. Als wir dann  auch noch hörten,  dass sich Mario Köpers als Pate der Studierenden zur Verfügung stellt, waren wir vollends begeistert. Jemanden wie ihn als unseren ersten „Influencer“ zu gewinnen, hätten wir nicht zu träumen gewagt.

Es musste also ein Konzept erarbeitet werden, wie wir die Patenschaft mit Mario bestmöglich für das Projekt nutzen können. Die Pressegruppe verfasste noch im Januar eine Pressemitteilung. Gefragt war auch unsere Social Media – Abteilung, die Dank der Erfahrungen mit vorherigen Videos ein Konzept entwickelte. Mario wurde kurzerhand Teil der Konzeptreihe „Hello, my Name is…“. Jetzt musste der 25. Februar nur noch mit betriebswirtschaftlicher Effizienz geplant werden, weshalb unsere Projektleitung eine Agenda für Mario erstellte, inklusive Privattransfer vom Berliner Hauptbahnhof und retour. Unsere Dozenten Horst Schwartz und Max Hübner haben diesen Part übernommen.

Jetzt musste nur noch alles glatt über die Bühne gehen. Einige von uns waren sicher auch etwas aufgeregt. Als dann jedoch unsere Dozenten mit unserem Influencer um die Ecke kamen, haben wir gleich gemerkt, dass Mario eine tolle Gelassenheit an den Tag legt. Sofort hat er uns das Du angeboten, was wir sehr sympathisch fanden. Zudem legte er eine Gelassenheit an den Tag, die uns in Kombination mit seinem Fachwissen aus fast 30 Jahren Managementerfahrung beeindruckte. Noch ein kleiner Small-Talk mit der Projektleitung und unserem Fachrichtungsleiter, Prof. Dr. Soller, dann ging es los. Das Social Media-Team drehte den Film, den ihr im Anfang des Beitrags sehen könnt. Nach 10 Minuten war der erste Part auch schon vorbei. In dem Video-Clip sollte herausgestellt werden, dass sowohl Studierende als auch die Unternehmen von der Variante des dualen Studiums profitieren. Weiterhin war uns wichtig zu betonen, dass die Kombination aus Theorie und Praxis, die Grundlage für eine gute Bearbeitung aktueller Herausforderungen in der Tourismusbranche darstellt. Wir denken, dass Mario diese Aufgabe hervorragend gemeistert hat und sind ihm unendlich dankbar für seine Unterstützung.

Nach dem Dreh luden wir ihn unserem Seminarraum ein, um ihm die Ergebnisse aus den letzten Monaten aufzuzeigen. Er gab uns positives Feedback und hat uns für unsere Markenkampagne das Studieren in der Branche zu bewerben nur das Beste gewünscht und noch einige Tipps gegeben. So könnte er sich vorstellen, dass beispielsweise die Studierenden in den Video-Clips noch etwas „frecher“ dargestellt werden oder dass der Studienstandpunkt Berlin noch etwas mehr in den Fokus rücken sollte. Mit großem Dank integrierten wir seine Ideen in unsere Kreativwerkstatt.

Wir sind Mario wirklich zu großem Dank für die Patenschaft verpflichtet. Wer uns über diesen Beitrag hinaus auf einer Bühne sehen möchte, der kommt am ITB-Donnerstag (7. März) ab 16.00 Uhr in Halle 11.1, wenn wir eine Podiumsdiskussion mit ihm abhalten und Fragen rund um das Studieren an der Hochschule für Wirtschaft und Recht und dem dualen System beantworten.

Bis dahin freuen wir uns auf euren Besuch und verbleiben,

eure Studierten Weltenbummler.

Alumnorum Societas | Vol. 1

Unweit des Alexanderplatzes liegt das 4-Sterne-Superior-Designhotel mit Sterneküche und der Skybar im 14. Stock inklusive 270°-Ausblick über die Dächer Berlins. Events werden auf über 3.880 m² ausgerichtet, Rückzugsort bieten 557 Zimmer und der hauseigene Spa und Fitnessbereich. Das Vienna House Andel’s Berlin ist seit kurzer Zeit nach seiner Eröffnung 2009 bereits langwieriger Kooperationspartner der HWR Berlin und bietet jedes Jahr Studienplätze für BWL/ Tourismus. Um Euch einen Einblick zu verschaffen, welche Möglichkeiten uns Studierte Weltenbummler nach dem B.A. BWL/ Tourismus erwarten, geben wir unterschiedlichen Alumni aus unserer Branche die Gelegenheit, ihren Werdegang vor, während und nach dem Studium mit Euch zu teilen. Wer weiß – womöglich findest Du hier Deine Inspiration für Deine berufliche Zukunft?

Kurze Vorstellung: Woher kommst Du ursprünglich? Wie sah Dein bisheriger Werdegang aus?

Mein Name ist Amanda Zerban. Ich bin in Berlin geboren, habe hier mein Abitur abgeschlossen und bin danach ins Ausland, d.h. ich war zunächst für ein Jahr in Australien in Form eines klassischen Work & Travel‘s und bin schließlich für ein halbes Jahr nach München gegangen. Dort habe ich auf Events gearbeitet für die Firma Audi, und anschließend bin ich dann für ein halbes Jahr nach Menorca gegangen und habe da Animation gemacht – quasi als Überbrückung bis zum Studium.

Wie bist zu zum dualen Studium gelangt? Durch die HWR, das Andel’s oder Andere?

Das war mehr oder minder ein Zufall. Das Andel’s hatte 2009 erst eröffnet – das war ganz frisch gebaut worden, das Gebäude lag auch lange Zeit davor brach und es gab einige Gerüchte, was daraus nun wird. Als es hieß, dass ein großes Hotel daraus gebaut wurde, war das auch einfach bekannt in der Gegend. 2009 habe ich mein Abitur gemacht – zu der Zeit war das duale Studium noch relativ frisch. Da fing das so ein bisschen an, dass Studienberater in die Schulen gegangen sind und von dem neuen Konzept erzählt haben. Ich wusste, dass Hotellerie mir Spaß macht bzw. Gastronomie in erster Linie durch meine Erfahrungen in Australien und habe mich 2011 für eine Aushilfstätigkeit im Andel’s beworben, da es auch relativ nah an meinem Wohnort war. Im Interview mit der Restaurantleiterin Anke Unbenannt wurde ich dann aufmerksam auf das duale Studium im Vienna House Andel’s Berlin gemacht.

Mit welchen Erwartungen bist Du an das Studium herangegangen?

Im Sommer vor Studienstart hieß es, dass ich den Platz kriege – da war ich superglücklich. Aus der Modulübersicht fand ich alles total spannend. Aus der damaligen Sicht mit dem Abitur in der Tasche hat man ja noch keine Vorstellung, was sich hinter dem Modul verbirgt. Aber da fand ich alle zum großen Teil so spannend, dass ich wusste, dass das mein Studium ist.

Wie war der Start für Dich?

Insgesamt kannte ich schon viele Mitarbeiter durch den Service und dadurch, dass ich dort einen guten Job gemacht habe, sodass ich übernommen wurde, hatte ich schon ein Bein im Betrieb. Als Aushilfe wurde ich eingesetzt, wenn viel los war und habe dementsprechend die Abteilung entlastet, d.h. vom Miteinander war das ein guter Einstieg und eher einfacher für mich: Ich kannte das Haus und mochte das Haus sehr. Da war das wie gesagt brandneu, und ich konnte die unverbrauchte Neueröffnungsstimmung miterleben. Diesen Luxus habe ich schon damals total bewundert.
Ansonsten war der Einstieg ins Studium auch relativ einfach, da ich die Sicherheit seitens des Betriebes auf meiner Seite hatte. Allerdings war es auch zunächst wieder eine Umstellung, da ich zwei Jahre zwischen Abitur und Studium hatte – da war ich schon etwas raus aus der Materie. Und der Anspruch ist zunächst einmal doch sehr hoch; es ist ein anderes Arbeiten. Der Wechsel von Schule zum Studium ist eine ganz andere Leistungserwartung. In der Schule wird man eher noch „mitgenommen“ – wenn man etwas nicht versteht, wird einem das direkt erklärt. Bei Vorlesungen ist das dann nicht mehr der Fall. Da erinnere ich mich, dass das eine Umstellung war. Im ersten Semester hatte ich an manchen Tagen von 08:00 – 20:00 Uhr Vorlesung – das ist schon recht viel vom Volumen.

Wie sah Dein Einsatz im Vienna House Andel’s Berlin aus?

Ich war im Frühstücks- und Bankettservice, in der Küche, am Empfang, im Einkauf, Housekeeping, Sales, in der Buchhaltung und letztendlich im Human Resources. Der Werdegang zum HR wurde durch einen Besuch auf einer Ausbildungsmesse eingeleitet, auf welcher ich die damalige Personalleiterin begleiten durfte. Ich bekam einen Stapel Bögen in die Hand und sollte quasi „Hardcore“-Akquise betreiben. Nach ein paar Stunden hatte ich alles verteilt mit sehr guten Ergebnissen. Infolgedessen bekam ich die Chance, im Rahmen des Studiums auch im HR Einblicke zu erhalten, was ursprünglich nicht im Rahmenplan enthalten war. Das wollte ich unbedingt, da mich das sehr interessiert hat. Da ich dann gemerkt habe während der ersten Monate im HR, dass ich das auch weiterhin machen möchte, durfte ich bis zum Ende des Studiums im 5. Und 6. Semester durchgängig im HR arbeiten. Tatsächlich war das also eigentlich eher ein „Zufall“ durch die Messe – davor habe ich schon mit den Tätigkeiten des HR geliebäugelt, allerdings war es eben nicht vorgebeben seitens des Betriebes. Ich war also sehr glücklich darüber, dass sich die Gelegenheit geboten hat.

Denkst Du, dass die dual Studierenden einen ganz anderen Einblick in den Betrieb bzw. die Abteilungen haben?

Das auf jeden Fall. Man wird auch oft ganz anders geschätzt im Betrieb. Durch die Verzahnung zu den theoretischen Modulen hinterfragen die Studierenden meist die Prozesse im Betrieb, z.B. kann man die Abläufe im Einkauf mit dem Modul „Materialwirtschaft“ verknüpfen. Das wird sicherlich auch von den Abteilungsleitern geschätzt.

Was waren Deine Ziele während des Studiums?

Die Abteilung ist während des Studiums klar gewesen – das HR. Dann habe ich mir selbst Zeit gegeben und habe keinen 5-Jahres-Plan mit festen Karriereplänen erstellt. Ich wusste, dass es noch sehr viel zu Lernen gab in der Berufswelt, die an der Uni nicht gelehrt werden kann. Beispielsweise Steuerrecht und Sozialversicherungen oder Arbeitsrecht. Ich wusste ebenso zum Ende des Studiums, dass ich definitiv nichts Anderes als das HR machen wollte, was ich auch im damaligen Übernahmegespräch zur Sprache gebracht habe. Für mich gab es keinen Plan B in dem Sinne, da ich unbedingt im HR arbeiten wollte. Deswegen ist es sehr wichtig, schon während des Studiums zu hinterfragen, ob gewisse Abteilungen zu einem passen und ob die Arbeit einem dort Spaß macht. Ein Vorteil beim dualen Studium und insbesondere in der Hotellerie ist es, dass man so unterschiedliche Bereiche kennenlernen kann und daher relativ viel Auswahl hat. Nach meinem Studium wurde ich vom Andel’s als HR Trainee übernommen und wurde relativ schnell als feste Personalreferentin eingestellt; in dieser Position war ich 3-4 Jahre tätig. Die drei Jahre nach dem Studium braucht man einfach, um sich fachlich zu festigen. Das ist ganz klar. Denn dafür bereitet das Studium natürlich eher generell vor. Um sich zu spezialisieren, ist die Berufserfahrung im Anschluss nötig.

Warst Du glücklich darüber, von Deinem Betrieb übernommen zu werden?

Klar, denn das ist natürlich das, was man kennt und gewohnt ist. Ich hatte zudem auch eine unglaubliche Bindung zu dem Hotel. Wenn ich heute daran vorbeifahre, ist das einfach ein wunderschönes Produkt, hinter dem ich nach wie vor stehen kann. Ich kannte jede Ecke, jeden Winkel und Kellergang, viele Geschichten und die Kollegen. Das war auf jeden Fall etwas Besonderes.
Natürlich kam auch nach den 3-4 Jahren auch der Punkt, an dem ich weiterwachsen und neue Perspektiven wahrnehmen wollte. Ganz klassisch wurde ich über XING als jetzige Personalleiterin im Mövenpick Hotel Berlin akquiriert. Dabei habe ich von einem großen Hotel mit 557 Zimmern auf 243 Zimmer gewechselt. Das war eine große Herausforderung für mich.

Würdest Du auch bereits Berufserfahrene, die womöglich die nächste Qualifikation erreichen möchten, zu diesem Studium raten?

Definitiv. Das lohnt sich. Im fortgeschrittenen Alter steht eher die Finanzierungsfrage zur Debatte, da man sich das natürlich leisten können muss. Auch zeitlich ist das Studium sehr belastend. Ich kann das Studium für 30-Jährige genauso empfehlen wie für 19-Jährige.

Welche Tipps kannst Du Bewerbern geben, die den Auswahlprozess noch vor sich haben?

Auf jeden Fall alles abwägen, sprich für sich selbst eine Pro-Contra-Liste erstellen. Eine gute Vorbereitung, sodass man weiß, was einen erwartet, z.B. diesen Blog zu lesen oder mit Studierenden zu sprechen. Man kann auch oft an Hochschulen an Probevorlesungen teilnehmen. Auch nicht zu vergessen ist die Note in Mathematik, was teilweise doch auch zum Ausschluss führen kann. Zudem ist die Reife auch ausschlaggebend – da sollte man sich ruhig selbst den Druck abnehmen und sich Zeit geben.

Vielen Dank für Deine Zeit, Amanda!

Das moderne 4-Sterne-Superior Mövenpick Hotel Berlin liegt im Zentrum Berlins unweit des Potsdamer Platzes. Hier erwarten einen elegantes Innendesign in 243 Zimmern, 12 Tagungsräumen, Sauna und Fitnessbereich sowie ein Restaurant und eine Bar. Falls Du Interesse an einem dualen Studium im Mövenpick Hotel Berlin bekommen hast, melde dich direkt bei Amanda.
Im Vienna House Andel’s Berlin und im Mövenpick Hotel Berlin gibt es noch freie Studienplätze für das Wintersemester 2019! Worauf wartest Du noch? Bewirb Dich und werde Teil der Studierten Weltenbummler!

A.G.

Abenteuer | Usedom im Winter

Usedom im Winter? Immer wieder gerne!

Ein Wochenende in einer gemütlichen Zwei-Zimmer-Ferienwohnung steht vor uns. Wir machen uns aufgeregt auf den Weg und freuen uns auf die Auszeit vom Alltag. Nach 2 1/2 Stunden Fahrzeit erreichen wir die Peenebrücke, welche uns endlich nach Usedom einfahren lässt. Nur noch eine halbe Stunde und wir haben unser Ziel erreicht: Heringsdorf.

97054b45-c66d-4d4e-bafe-7f7cba9976a5.JPGDort angekommen machen wir es uns erst einmal in unserer Ferienwohnung, welche direkt am Strand liegt, bequem. Danach machen wir einen Abstecher zum Strand. Selbst am Abend sind das Rauschen des Meeres und der frische Wind um die Nase eine willkommene Erholung vom Berliner Stadtleben. Unterbrochen wird das entspannende Rauschen nur von leiser Musik. Gespannt, wo sie herkommt, folgen wir der Musik, bis wir bei einer Schlittschuhbahn ankommen. Spontan entschließen wir uns unsere Straßenschuhe gegen Schlittschuhe zu tauschen und über das Eis zu düsen. Anschließend informieren wir uns bei einem leckeren, selbstgekochten Abendessen über unseren kleinen Urlaubsort:

Das Ostseebad Heringsdorf ist eines der drei Kaiserbäder auf Usedom. Umgeben ist es von den Badeorten Ahlbeck und Bansin. Im Ort laden viele kleine Geschäfte, Restaurants und Hotels zu einem Shoppingtag sowie ausgiebigen Essenspausen ein. Im Sommer erfreuen sich die vielen Strandfreunde, Fahrradfahrer und Skater an der gepflasterten Promenade. Im Winter hingegen kann man dort ganz in Ruhe die Umgebung genießen und einen ausführlichen Spaziergang machen. Die Heringsdorfer Seebrücke ist über die Promenade ebenfalls leicht zu erreichen. Dort befinden sich weitere Restaurants und Shops, nicht nur am „Festland“, sondern auch „auf hoher See“ am Ende der Brücke. Dort gibt es Souvenirläden und eine Gastronomie mit wunderschönem Ausblick auf das Meer.

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Am Samstag haben wir Glück mit dem Wetter, es ist strahlender Sonnenschein. Wir erkunden die Umgebung zu Fuß und gehen in viele der einladenden Geschäfte. An der Seebrücke angekommen genießen wir den wunderschönen Ausblick und die angenehm wärmende Sonne in unseren Gesichtern. Für eine kleine Pause, um einen leckeren Crêpe zu essen, ist selbstverständlich auch Zeit. Jedoch müssen wir uns vor den gierigen Möwen in Acht nehmen, die auch zu dieser Jahreszeit vorzufinden sind. Unterwegs halten wir an einem der Souvenirläden und kaufen wunderschöne Postkarten. Auf ganz altmodische Weise machen wir unseren Familien eine Freude und lassen sie so an unserem Urlaubsglück teilhaben. Abends lassen wir es uns in einem der vielen Restaurants gut gehen und fahren gut gesättigt in unsere Ferienwohnung zurück. Dort angekommen lassen wir den Abend bei einem Film entspannt ausklingen.

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In der Nacht zum Sonntag ist das Wetter umgeschlagen und weder der Himmel noch die Sonne lässt sich hinter der dicken Wolkendecke erkennen. Wir lassen uns davon nicht stören und fahren in die wunderschöne OstseeTherme Usedom. Den Vormittag bis frühen Nachmittag entspannen wir urlaubsgemäß im Bad. Abwechselnd sind wir im Sole-, Bewegungs-, Außen- oder großen Becken. Anschließend holen wir uns in einem Lebensmittelgeschäft, welches jeden Sonntag für ein paar Stunden geöffnet hat, noch ein paar Getränke und Snacks für den Heimweg. Dann geht es auch leider schon wieder in Richtung Berlin.

Auf dem Heimweg sind wir entspannt und erholt, auch wenn wir nur für ein Wochenende dort waren. Wir haben für uns das Fazit gezogen: Heringsdorf ist mit seinen vielseitigen Angeboten für einen Kurztrip selbst im Winter bestens geeignet!

C.H.

Abenteuer | Camping auf Mallorca

Ein Auto, ein Zelt und zwei Schlafsäcke, mehr brauchte es vorerst nicht einen abenteuerreichen Urlaub auf Mallorca zu beginnen. Am Flughafen angekommen und unseren Mietwagen in Empfang genommen, begann unser 14-tägiges Abenteuer.

Wir waren auf der Suche nach unserem ersten Schlafplatz im Freien. Ungefähr wussten wir, wo der Campingplatz am Kloster Lluc mitten im Tramuntana Gebirge liegt, den wir während der Vorbereitungen in Deutschland für unsere erste Nacht ausgesucht hatten. Doch langsam wurde es dunkler, und der Campingplatz in den Bergen schien immer noch weit entfernt. Im Stockdunkeln endlich angekommen, bauten wir auf steinigem Boden, nur mit dem Lichtstrahl einer Taschenlampe, unser Zelt auf, legten uns in die Schlafsäcke und schliefen schnell ein.

Am nächsten Morgen schauten wir uns erst einmal um. Der Zeltplatz ist sehr groß, für circa 300 Zelte ausgelegt. Auch Sanitäreinrichtungen gibt es, jedoch kann man hier nicht die deutsche Hygiene und Sauberkeit erwarten. Eigentlich hätten wir vorab den Stellplatz bezahlen müssen, nachts ist der Ticketschalter allerdings nicht besetzt, daher holten wir dies am nächsten Morgen nach. Außerdem kauften wir ein Ticket für den nächsten Campingplatz Es Pixarells, der sich nicht weit entfernt auf der Strecke zwischen Lluc und Pollenca befindet. Dieser Campingplatz war komplett leer. Hier konnten wir die herrliche Ruhe bei einem fantastischen Ausblick genießen. Ein wenig Komfort wird auch hier geboten. Auch wenn das Wasser kalt war, was im Hochsommer nicht das größte Problem darstellt, gibt es ein Toilettenhäuschen mit fließendem Wasser sowie zwei Duschen. Neben Tischen und Sitzgelegenheiten gibt es zusätzlich sogar eine Grillstelle, welche zu dieser Jahreszeit allerdings nicht genutzt werden durfte. Von einer ruhigen Nacht war jedoch abzusehen. Kaum eingeschlafen bekamen wir auch schon Besuch von einer Herde Ziegen, die um unser Zelt schlichen und durchweg meckerten, dazu die Glocken der Ziegen, die uns stets ihren Standort signalisierten. Es war eine Nacht mit wenig Schlaf. Das Gute auf der Insel ist aber, dass die nächste Erholung nicht weit entfernt ist. So suchten wir uns am Morgen den nächsten Strand und genossen die Sonne.

Den dritten Campingplatz S´Arenalet, haben wir bereits für eine Nacht im Voraus aus Deutschland gebucht. Dieser liegt im Naturschutzgebiet Llevant. Da man diesen Ort nicht mit dem Auto anfahren darf, wurden die Schlafsäcke, das Zelt sowie das Essen von einem Treffpunkt abgeholt. Für uns beide startete daraufhin eine zweistündige Wanderung in der prallen Sonne bergauf, bergab, immer an der Küste entlang. Doch auch wenn der Weg schweißtreibend und nicht ganz ungefährlich war, gab es immer wieder wunderschöne Aussichten und tolle Momente, die uns glücklich machten, wie beispielsweise Wildpferde die ungestört ihrem Spieltrieb nachgingen. Als wir schließlich unsere im voraus abgegebenen Sachen auf einem Tisch liegen sahen, wussten wir, dass wir endlich angekommen waren. Auch dieser Ort war menschenleer. Zu unserem Erstaunen gab es hier sogar zwei Gasherdplatten, einen Kühlschrank und Küchenutensilien. Einer Dusche unter freiem Himmel stand nichts mehr im Weg und für einen menschenleereren Strand und eine wunderschöne Landschaft hat sich dieser Weg gelohnt.

Auch mit dem Gedanken des Wildcampens hatten wir gespielt. Zum einen wussten wir aber, dass es nicht erlaubt war, und zum anderen stellten wir auch fest, dass es kaum geeignete Plätze zum Übernachten gab. Zusammengefasst schliefen wir auf unserer 14-tägigen Reise eine Nacht im Auto, vier Nächte am Rande eines Sandparkplatzes, eine Nacht im Naturschutzgebiet und die restlichen Nächte auf den zwei Hauptcampingplätzen im Gebirge.

Wer einen abenteuerreichen Urlaub erleben will, dem ist ein Campingurlaub auf Mallorca definitiv zu empfehlen.

J.H.

Studierendenprojekt | 3. Fachsemster

Heute stellen wir Euch ein Studierendenprojekt unseres 3. Semesters vor! Die duale Studentin Kenza R. dazu:
Der Film der studierten Weltenbummler wurde im Sommer 2018 vom 3. Fachsemster BWL/ Tourismus gedreht. Von unserem Fachrichtungsleiter Prof. Soller bekamen wir ca. etwas mehr als einen Monat Zeit, den Film zu drehen. Um ihn möglichst authentisch und echt zu gestalten, waren die Dreharbeiten auch an anderen Orten als an der HWR, da wir sowohl die Hochschule als auch die Stadt Berlin repräsentieren wollen. Uns ist es sehr wichtig, dass wir Euch unseren Studiengang möglichst realistisch vorstellen. Tourismus an der HWR in Berlin zu studieren, bedeutet nämlich sehr viel. Dementsprechend war unser Schwerpunkt, mögliche und übliche Szenarien in der Hochschule zu zeigen, aber auch Dreharbeiten an den bekanntesten Orten Berlin zu gestalten. Es freut uns sehr, Euch den Film zu zeigen, sodass ihr seht, dass unser Studium nicht nur Arbeit bedeutet, sondern auch sehr viele schöne Facetten aufzeigen kann!

3. Fachsemster BWL/ Tourismus in Zusammenarbeit mit Holger Trocha

Fotostrecke | Vol. 2: Ostsee & Umgebung

Meine vorletzte Praxisphase an der Ostsee ist zu Ende. Das Arbeiten an der Küste hat schon seine Reize: frische Seeluft, beruhigendes Wellenrauschen und Möwenkreischen sowie herrliche Sonnenuntergänge versüßen mir den Arbeitstag. Die Fotos geben Euch ein paar Eindrücke von der Ostseeumgebung. Ab morgen beginnt der Studienalltag zum letzten Mal, das 6. Semester steht unmittelbar bevor und damit auch die letzten Vorbereitungen für die ITB 2019. Wir studierte Weltenbummler freuen uns, Euch auf der ITB zu treffen und weitere Informationen über unsere Praxis- und Theoriephasen zu teilen!

J.H.

Networking mal anders

Sobald sich die Eingangstüren des LÄDERACH Chocolatiers öffnen, umgeben mich süßliche und herbe Kakaonoten verschiedener Schokoladenkreationen. Das Geschäft am Ku’Damm schräg gegenüber vom KaDeWe wird unter der Leitung von Morgana Hoferichter mit Hingabe zum Handwerk geführt. Ein herzliches Lächeln begrüßt mich und ich werde in den Convention Bereich geführt

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Hier traf sich am Dienstagabend, den 15. Januar, die Nachwuchsinitiative des SKAL Internation Berlin e.V., um im regen Austausch über tourismusrelevante Themen zu debattieren. Young Skal dient vor allem als Networking Plattform für junge Touristiker – frisch initiiert werden bei Young Skal Jobperspektiven, Austausch zwischen etwaigen Kunden und Auftraggebern und eine Vielfalt an Referenzen der Mitglieder geboten. Finanziert durch die Mitgliedsbeiträge finden monatlich Meetings in entspannter Atmosphäre an unterschiedlichen Locations statt.

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LÄDERACH lädt dazu ein, mit allen Sinnen zu erfahren, wie frisch Schokolade schmecken kann. Denn Schokolade ist nicht gleich Schokolade und sollte auf keinen Fall einfach als unser Couch-Compagnon an Netflix-Abenden dienen!

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Schokolade kann so viel mehr sein – ein wahres Sinneswunder. Wir werden also nach einer Präsentation des ganzheitlichen Prozesses einer Kakaofrucht hin zur Schokoladenkunst eingeladen, mit allen fünf Sinnen die Schokolade zu genießen. Jeder Gast erhät verschiedene Pralinés, Truffes oder FrischSchoggi seiner Wahl und darf diese zunächst genaustens begutachten, betasten und riechen. Meine Wahl fällt auf dunkle Truffes und feinste Grand-Cru-Schokolade mit 70 Prozent Kakaoanteil. Eine herbe Note, wie ich es von Zartbitterschokolade gewohnt bin. Beim ersten Biss achte ich besonders auf den Klang, der mir sehr viel knackiger vorkommt als bei herkömmlicher Schokolade. Der Geschmack der Grand-Cru-Schokolade ist eindeutig mein Favorit – im Innern glitzern ganz dezent kleinste Beerenstückchen.

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Im Anschluss wurde die Gelegenheit geboten, neue Kontakte zu knüpfen und die anderen Gäste kennenzulernen. Begleitend wurden uns aufmerksam Getränke und herzhafte Snacks bereitgestellt. Wenn Dein Interesse geweckt wurde, Teil eines ambitionierten Branchennetzwerkes zu sein und neue Kontakte an interessanten Locations zu knüpfen, kannst Du gerne gemeinsam mit SKAL Internation Berlin e.V. unsere Branche Tourismus stärken! Falls Du Lust auf das Erlebnis des Schokoladengenuss‘ bekommen hast, schau doch mal in einem der Stores von LÄDERACH an der Friedrichstr. 181 oder in der Tauentzienstr. 4 vorbei.

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Herzlichen Dank an Max Hübner und Falca Vorweg vom Young-Skål-Club für die Organisation und den überaus gelungenen Abend.

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A.G.

Hello, My Name Is | Vol. 5

Lass Dich unmittelbar von Alicias Betriebsalltag und ihren spannenden Aufgaben beeindrucken – visitBerlin bietet als Berlins offizielle Organisation für Tourismus- und Kongressmarketing vielseitige Möglichkeiten für dual Studierende, Theorie und Praxis zu vernetzen! Sei wie Alicia Teil der Mission, die Welt von Berlin zu begeistern. Aus den verschiedensten Perspektiven vermarktet Alicia mit visitBerlin unsere Hauptstadt und damit ihre Kultur, Menschen und Kreativität.

Hello, My Name Is | Vol. 4

In unserer vierten Ausgabe der Vorstellungsreihe erhälst Du nicht nur Einblicke in das Studium von Jessy, sondern insbesondere auch in ihren Betrieb, das 5-Sterne Hotel Neptun unmittelbar an der Ostseeküste gelegen (Warnemünde). Als bereits langjähriger Kooperationspartner der HWR Berlin für das duale Studium BWL/ Tourismus bietet das Hotel Neptun neben der Möglichkeit, die Praxis und erlernte Theorie an einem außergewöhnlichen Standort ideal zusammenzuführen, einen fantastischen Meerblick! Erfahre mehr über den Betriebsalltag von Jessy im luxuriösen Wellnesshotel und lass Dich von der phänomenalen Aussicht mitreißen.