#WirBleibenZuhause

Wir sind seit dem 13. März im Homeoffice und haben Online-Vorlesungen und -Prüfungen von zu Hause. Wie geht ihr mit der Situation um? Schreibt uns gerne eure Tricks, wie ihr es schafft, euch zu Hause nicht zu langweilen.

Homeoffice des 6. Semesters der Studierten Weltenbummler

Alle Fragen rund um das Studium – unser Q&A für euch

Wir haben für euch ein Frage-Antwort-Video (Q&A) gedreht, in welchem wir die ersten Fragen zum BWL / Tourismusstudium an der HWR Berlin für euch beantworten. Es geht um das Thema der Bewerbung, für die die Liste der Praxispartner hilfreich für euch sein wird, sowie um inhaltliche Themen und das Thema des Wohnens, z.B. im Studentenwohnheim des Studierendenwerkes.

Notizbuch: Pendlerleben — Schwar[t]z auf Weiss

Studentin Maike: „Immer wenn es spannend wird, muss ich gehen“ Freitag, 6. März 2020 Kaum zu glauben, aber wahr: Jeden Tag pendelt die Studentin Maike Jagiella von ihrem Wohnsitz Hannover zum Studienort Berlin. Tag für Tag! Hier der [von ihr selbst verfasste] Bericht über das Pendlerstudium. Er ist der ITB-Pressemappe der Studierten Weltenbummler entnommen, wie […]

Notizbuch: Pendlerleben — Schwar[t]z auf Weiss

Unser Auslandssemester in Thailand

Unsere Kommilitonen Halin und Jana waren von Ende August bis Dezember 2019 in Thailand im Auslandssemester. Dieses findet üblicherweise im 5. Semester des BWL/Tourismus Studiums der HWR Berlin statt. Die beiden haben für euch im November folgenden Bericht geschrieben:

Wir studieren jetzt seit August an der Prince of Songkla University auf Phuket, Thailand und stehen kurz vor den Midterm Examens. Anders als an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR Berlin) haben wir hier zwei Klausurenphasen, wobei eine Klausur jedoch lediglich 25 bis 30 Prozent der Gesamtnote eines Faches ausmacht. Die restlichen 40 bis 50 Prozent ergeben sich aus Gruppenpräsentationen, Hausarbeiten und Tests, wodurch auch unter dem Semester viel zu tun ist.

Täglich haben wir unter der Woche zwei Kurse à drei Stunden Vorlesung und zwischendurch eineinhalb Stunden Mittagspause, in der wir mit unseren Kommilitonen in einem der zahlreichen Cafés rund um die Uni für ein bis zwei Euro Mittag essen. Nach den Vorlesungen fahren wir häufig mit unserem gemieteten Roller an den ca. 20 Minuten entfernten Strand oder gehen im Pool unserer Apartmentanlage schwimmen.

Im September haben wir am „Clean the Beach Bootcamp“ teilgenommen und zusammen mit 120 weiteren Studierenden der Uni erst am Strand Sport gemacht und dann säckeweise Plastikmüll aufgesammelt. In unserer Freizeit fahren wir öfters auf eine der umliegenden Inseln oder bereisen weitere Länder in Südostasien, wie beispielsweise Vietnam oder Singapur.

Auslandssemester auf Bali, Indonesien

Svenja hat für euch hier einen Bericht im Oktober über ihr Auslandssemester geschrieben:

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin bietet ihren Studenten im 5. Semester die Möglichkeit, an einer Partnerhochschule oder als sogenannter Freemover ins Ausland zu gehen. Als Freemover suchst du dir eigenständig eine Universität aus und erstellst ein Learning Agreement, welches von deiner Heimuniversität bestätigt werden muss. Die einzige Hürde, die bleibt, ist es, den Englischtest der Heimuniversität mit mindestens 40 Punkten zu bestehen. Ist beides gemeistert, steht dem Auslandsaufenthalt nichts mehr im Wege.

Ich entschied mich, mein Auslandssemester an der Universität Udayana auf Bali in Indonesien zu verbringen. Für mich persönlich war das auch genau die richtige Entscheidung: das stets sommerliche Klima von etwa 30 Grad, das leckere indonesische Essen, die tropischen Früchte zum Frühstück und die gütigsten Menschen, denen ich je begegnet bin. Die Einheimischen und selbst ernannten Balinesen sind zu jederzeit hilfsbereit und freundlich. Ihre Kultur stellt den Glauben und den Menschen an höchste Stelle. Sie tolerieren und akzeptieren die Besucher ihrer wundervollen Insel und erfreuen sich daran, die Schönheit ihrer Heimat teilen zu können. Ich lerne sehr viel von ihrem Umgang mit ihren Mitmenschen, denn obwohl sie nicht viel besitzen, teilen sie von Herzen gerne, und das allerwichtigste ist, dass sie aufrichtig glücklich mit ihrem Leben sind. Egal wann und wo du einem Local über den Weg läufst, schenkt er dir ein breites Lächeln und begrüßt dich – vorausgesetzt, Du schenkst ihm auch ein Lächeln.

Auch bei der Freizeitgestaltung sind die Einheimischen stets bereit, ihre Geheimtipps mit dir zu teilen, wenn du sie danach fragst. So konnten wir beispielsweise in Ubud zu einer Schaukel unter einem Wasserfall gelangen, welche auch nur durch das Flussbett zu erreichen war. Auch wenn es unter dem chaotischen Verkehr einmal zu einer Verirrung kommt, helfen die Einheimischen gerne und erklären dir geduldig den Weg zu deinem Ziel.

Es gibt so viel zu erleben in dem weltgrößten Inselstaat. Kurztrips nach Nusa Penida, Lombok, den Gilis, Java, Komodo und viele mehr sind daher ein absolutes Muss! Mit dem eigenen Scooter kann auch Bali vollständig erkundigt werden. Jedoch ist vor Langstrecken zunächst etwas Übungszeit notwendig, denn neben dem ungewohnten Linksverkehr fahren die Einheimischen ohne Regeln. Der Tipp, den jeder gibt und den ich auch nur bestätigen kann: „Go with the Flow.“ Mein kleiner rot-weißer Scoopy ist mein treuer Begleiter auf Bali, denn ohne Verkehrsmittel ist es schwer von A nach B zu kommen, zu Fuß bewegt sich hier kaum einer fort. Doch steht der Scooter vor der Tour, kann das bekannte Surferparadies, die Bukit Halbinsel, der Süden von Bali, erkundigt werden. Hier erwarten dich traumhaft schöne Strände und Sonnenuntergänge. Weiter nördlich befindensich die Orte Kuta, Seminyak und Canggu, welche eher touristisch gestaltet sind, aber dennoch das ein oder andere Mal für eine Party am Abend einladen. Richtung Norden gelangt man dann in kurzer Zeit auch nach Ubud, dass mit viel Grün und atemberaubenden Wasserfällen und Tempeln lockt.

Für mich sind nun sechs Wochen vergangen, die sich anfühlen wie zwei, und wahrscheinlich wird die Zeit nicht reichen, um alles auf und um Bali zu sehen und zu machen. Dennoch bin ich mehr als dankbar für diese Möglichkeit, einen Teil meiner Zeit im Paradies verbringen zu dürfen und dabei so herzlich empfangen zu werden!

Wenn ich noch einmal planen würde ins Ausland zu gehen, würde ich alles genau so machen wie beim ersten Mal. Ich kann die nächsten Wochen kaum erwarten!

Abwechslungsreicher Alltag inmitten von Brandenburgs Seen

Wie ist es eigentlich, in einer der beliebtesten Reiseregionen Brandenburgs zu arbeiten und welche besonderen Orte kann man im Seenland Oder-Spree entdecken? Ich gebe euch einen kleinen Einblick in die Region und berichte über meine täglichen Aufgaben. Ich bin Melina, 23 Jahre alt und studiere seit 2017 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) in Berlin, mit dem Seenland Oder-Spree e.V. als meinen Praxisbetrieb. Der Tourismusverband ist im beliebten Kurort Bad Saarow ansässig und gegenüber dem schönen Scharmützelsee, befindet sich unser Büro. Das Team besteht aus der Geschäftsführerin, sechs Vollzeit-Mitarbeitern und mich eingeschlossen, drei dualen Studenten der HWR. Drei von meinen Kollegen haben das Duale Studium an der HWR bereits absolviert und wissen dadurch, wie das Studium abläuft. So kann man Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig unterstützen.

So einen typischen Arbeitsalltag gibt es bei mir gar nicht und das ist auch schon das Tolle. Dadurch, dass wir an immer verschiedenen Projekten arbeiten, ist die Abwechslung sehr groß. Ich helfe zum Beispiel beim Erstellen unserer Broschüren und Karten, die stets erneuert werden. In den ersten zwei Semestern habe ich meine Kollegen bei einzelnen Arbeiten für die Broschüren unterstützt und lernte so die Vorgehensweise. Im dritten Semester habe ich dann zum ersten Mal selbst eine Broschüre zum Thema Camping erstellt, was mir großen Spaß gemacht hat. Dafür arbeitete ich mit den Campingbetrieben der Region zusammen, um so Anzeigen und Inhalte zu gestalten. Die Campingplätze und andere Attraktionen zeichnete ich in einer Übersichtskarte ein, wählte Bilder aus, schrieb Texte und stand im ständigen Kontakt mit unserer Medienagentur, um die Broschüre zu gestalten. Als ich das fertige Ergebnis endlich in der Hand halten konnte, war das schon ein tolles Gefühl. Im vierten Semester ging es weiter mit dem nächsten Projekt, der Erstellung einer neuen Angelbroschüre, an der ich gemeinsam mit meiner Kollegin Marie gearbeitet habe. Immer wieder werden wir für diese gelobt und freuen uns, wie gut sie bei den Gästen ankommt. Weiterhin pflege ich regelmäßig unsere Internetseite, auf der ich Fotos austausche, Inhalte aktuell halte oder neue Point of Interests hinzufüge. Die Themen aus unseren Printmaterialien werden auch stets auf unserer Internetseite aufgearbeitet, wie ich es mit dem Thema „Angeln“ getan habe.

In mehreren Workshops haben wir im Team Strategien erarbeitet, wie wir unsere Internetseite gastfreundlicher und schöner gestalten können. Durch mein großes Interesse an diesem Thema gehört es nun auch zu meinen Aufgaben, die Seite komplett umzubauen. Es gefällt mir, kreative Texte für diese zu schreiben, Fotos zu bearbeiten und die Inhalte zu verknüpfen, da man das Ergebnis direkt sehen kann. Nebenbei gehört zu meinen Aufgaben auch das Veröffentlichen von Veranstaltungen sowie die Erstellung des Veranstaltungsnewsletters, das Bearbeiten von Prospektanfragen und die Pflege unseres Instagram-Accounts, den ich mir mit meiner Kollegin Marie teile. Wenn ich nicht im Büro arbeite, ziehen mich meine Aufgaben auch manchmal hinaus in die Region, zum Beispiel wenn wir Fotoshootings für die Prospekte und Internetseite machen und dafür auch selber „Model“ spielen. Dabei lerne ich die Region immer ein Stück besser kennen, entdecke besondere Orte und genieße es einfach, in der Natur unterwegs zu sein. Beim letzten Shooting waren wir in Bad Freienwalde unterwegs. Hier zeigt sich Brandenburg von seiner bergigen Seite – wir wanderten mit unserem Fotografen durch den Märkischen Bergwanderpark, bestiegen Türme und hielten Ausschau nach den besten Spots. Am Ende wird dann nochmal durch ein Rapsfeld gehuscht und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Im Sommer habe ich gemeinsam mit einer Kollegin in verschiedenen Orten Gästebefragungen durchgeführt. Dabei war es sehr schön, mit den Gästen zu sprechen und zu erfahren, was sie unternehmen und wie zufrieden sie sind. Wir waren dafür an den touristischen Hotspots unterwegs, oft auch an Seen, was eine angenehme Abwechslung zum Büroalltag war. Ich habe dabei viele schöne Orte entdeckt, die ich auch in meiner Freizeit gerne besuche. Einer dieser Orte ist Zollbrücke im Oderbruch, wo das Theater am Rand steht. Es beruht auf einem sehr nachhaltigen Konzept und beeindruckt schon mit seiner besonderen Bauart. Ein paar Meter weiter steht man direkt an der Oder, wo auch der Oder-Neiße-Radweg lang führt – ein wirklich schöner Spot. Das ländliche Oderbruch hat seinen ganz eigenen Charme, man fühlt sich wie in einer anderen Zeit. Auch perfekt für einen Roadtrip!

Für alle Berliner ist auch Strausberg mit dem Straussee ein absolutes Muss. Mit der S-Bahn gelangt man einfach in die Stadt und von dort aus geht es mit der einzigartigen Seilzugfähre in den Ort mit dem außergewöhnlichen Namen „Jenseits des Sees“. Hier fügt sich eine Badestelle an die nächste und das Wasser ist schön klar. Auch im Kurort Buckow war es spannend Umfragen zu machen, auch wenn ich nur sehnsüchtig den Stand-Up-Paddlern auf dem karibisch blauen Schermützelsee hinterher schauen konnte. Hier schließt sich auch die Märkische Schweiz an: der kleinste Naturpark Brandenburgs, aber auch mit der schönste – er wurde nicht umsonst mit dem Siegel „Qualitätswanderweg Deutschland“ ausgezeichnet. In Bad Saarow am Scharmützelsee musste man Gäste nicht lange suchen, es ist schließlich der Urlaubsort schlechthin. Es gibt viele gemütliche Restaurants, Bars, Hotels, die SaarowTherme und natürlich den „Lieblingssee 2018“ der Deutschen, der jede Menge Aktivitäten auf und am Wasser zu bieten hat.

Der Seenland Oder-Spree e.V. präsentiert sich das ganze Jahr über auf touristischen Messen und Veranstaltungen in ganz Deutschland, auf denen wir die Region bewerben. Hier komme ich nun auch mit den Gästen in Kontakt und kann sie zur Region beraten, was natürlich eine interessante Abwechslung ist, da ich im Büro weniger persönlichen Kontakt mit den Gästen habe. Meine persönlichen Messe-Highlights waren bisher ganz klar, die Grüne Woche in Berlin und die ITB und ich freue mich besonders auf das Berlin Travel Festival im März 2020, bei dem wir, neben anderen touristischen Ausstellern, neue Perspektiven des Reisens präsentieren. Neben den beschriebenen Aufgaben erhielt ich während meiner Zeit im Seenland Oder-Spree Einblicke in vielfältige Tätigkeiten: von der Finanzbuchhaltung, über die Buchung von Unterkünften für Pauschalen, Vorbereitungen für Messen und Veranstaltungen, die Pflege unseres Prospektlagers oder die Erstellung von Statistiken. Ich bin auf mein weiteres Studium gespannt, welche Aufgaben noch auf mich warten. Und ich kann jedem, der es noch nicht getan hat, nur ans Herz legen, einen Ausflug in das schöne Seenland Oder-Spree zu machen!

Wenn ihr auch Lust habt, das Duale Studium an der HWR mit dem Seenland Oder-Spree e.V. als Praxisbetrieb zu absolvieren, bewerbt euch gerne bis zum 15. März 2020 per Mail bei Sandra Haß: hass@seenland-os.de Wir freuen uns auf euch!
Noch mehr Ausflugstipps gibt’s auf: www.seenland-oderspree.de

Fotos: Seenland Oder-Spree e.V. / Florian Läufer; Seenland Oder-Spree e.V. / Melina Krahl; TMB-Fotoarchiv / Steffen Lehmann, Angelika Laslo

Notizbuch: Jasmin Taylor ist Patin — Schwar[t]z auf Weiss

Die Tourismus-Studierenden der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin [HWR] sind stolz auf ihre ITB-Patin Jasmin Taylor Freitag, 1. November 2010 Nach Mario Köpers‘ Patenschaft zum ITB-Auftritt 2019 der „Studierten Weltenbummler“ hat die bekannte Unternehmerin Jasmin Taylor die Patenschaft zur ITB 2020 übernommen. Dazu hat Justus Schimmöller, Mitglied des ITB-Presseteams der „Studierten Weltenbummler“, diese Pressemeldung […]

Notizbuch: Jasmin Taylor ist Patin — Schwar[t]z auf Weiss

Roadshow von TARUK in der Urania Berlin

Kürzlich hatten wir als Studierte Weltenbummler die Möglichkeit, an der 30-jährigen Jubiläumsfeier des Reiseveranstalters TARUK teilzunehmen. Im Namen des ganzen Teams bedanken wir uns für die herzliche Einladung und den schönen Abend. Das TARUK Team hat das Angebot ihrer verschiedenen Reisedestinationen und deren Reisepläne anschaulich präsentiert und untermalte dies mit afrikanischer live Musik und einem Weintasting. Zu Beginn haben sich die Gründer und das Team vorgestellt, sowie deren Marke und Reiserouten, welche sich unter anderem durch Afrika, Asien und Australien ziehen. In kleinen Gruppen von zwei bis zwölf Personen haben Reisende die Möglichkeit, die Welt in ihrer Echtheit zu entdecken. Anschließend präsentierte Michael Fleck, ein bekannter Reisefotograf, der schon für zahlreiche Reiseveranstalter Aufnahmen produzierte, seine Reisen mit TARUK und untermalte diese mit seinen eigens aufgenommenen Fotos. Nach anregenden Gesprächen mit dem TARUK Team, ist Joey Kelly als Gastredner auf das Podium getreten. Er erzählte von seiner aufregenden und ereignisreichen Zeit mit der Kelly Family, von seiner Reise um die Welt für die verschiedenen Triathlon sowie von seiner Wanderung ausgehend vom Norden Deutschlands bis in den Süden auf den Gipfel der Zugspitze.

Das Team von TARUK hat mit dem Aufbau und den Bestandteilen der Vorträge ein kreatives Konzept in Sachen Content-Marketing präsentiert. Statt nur mit Angeboten zu werben, wurden die Produkte des Reiseveranstalters geschickt beim Publikum platziert. Jeder, der zukünftig an TARUK denkt, wird sich zwangsläufig an die unterhaltsame Darstellung der Redner erinnern. Es war schön für uns zu sehen, dass es abseits der üblichen Reiseveranstalter-Treffen auch smarte Lösungen gibt, um für die Leistungen zu werben. Wir wünschen uns gerne mehr davon!