Freie Studienplätze, Ahoi!

Liebe Community,

etwas früher als üblich, melden wir uns bereits heute aus der Sommerpause.

Es gibt noch freie Studienplätze! So wie hier bei Kuhnle.Tours an der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern.

Sämtliche Informationen zum dualen Studium findet ihr auch auf der Partnerliste der Fachrichtung Tourismus.

Schon sehr bald geht es wieder los mit unserem jährlichen Studienprojekt.

Mit besten Grüßen vom größten Binnensee Deutschlands 😎

eure Studierten Weltenbummler

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Kapstadt: Metropole in Südafrika

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Im Rahmen eines Austausches war unsere Studierte Weltenbummlerin Vanessa für einen Monat in Kapstadt unterwegs.

Begonnen hat die Reise in einem Camp nicht weit außerhalb von Kapstadt. Da sich die Teilnehmer des Austausches untereinander nicht kannten, diente dieses Camp zum ersten Kennenlernen. Hier wurden verschiedene Teambuilding-Maßnahmen durchgeführt, und nach bereits 3 Tagen ging es dann das erste Mal in die Gastfamilie. Hier standen der Studierten Weltenbummlerin Vanessa und der Gastfamilie nun eine Woche zur freien Verfügung. Zu einem Besuch in Kapstadt zählt neben dem Besuch des Kaps der Guten Hoffnung, der Spitze der Kap-Halbinsel, definitiv eine Begehung des Tafelberges. Dies kann entweder auf eigene Faust unternommen werden, wobei Vanessa dabei empfiehlt, sich einen nicht zu heißen Tag auszusuchen oder bequem mit der Seilbahn hochzufahren. Oben auf dem Tafelberg angekommen, erwartet euch ein atemberaubender Blick über die gesamte Stadt. Durch die Weitläufigkeit könnt ihr auch länger oben verweilen und den Tafelberg erkunden. Inmitten des Atlantiks entdeckt ihr von hier oben Robben Island, die frühere Gefängnisinsel, auf der Nelson Mandela fast zwei Jahrzehnte verbrachte. Diese ist heute zu einem Museum umgebaut und ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Ein weiteres sehenswertes Museum auf eurer Liste stellt das District Six Museum dar. Hier könnt ihr eine Reise in die Vergangenheit in das Gebiet der freigelassenen Sklaven, Händler, Künstler, Arbeiter und Immigranten unternehmen.

Für mehr „Großstadt-Feeling“ sorgt die Waterfront. Das moderne Einkaufszentrum Victoria & Alfred Waterfront bietet für jeden Shopping-Liebhaber den perfekten Einkaufstrip. Anschließend habt ihr in dem Riesenrad einen schönen Blick über den gesamten Hafen.

Um die Reise nach Kapstadt abzuschließen empfiehlt euch Vanessa einen Besuch des Boulders Beach. An diesem könnt ihr den freilebenden Pinguinen am kristallklaren Meer ganz nah sein.

Die restliche Zeit der Kapstadt-Reise war dem Arbeiten in einem 4-Sterne-Hotel gewidmet. Neben den Tätigkeiten im Service und an der Hotelrezeption lernte unsere Studierte Weltenbummler viele Einheimische und deren Alltag kennen. Dabei stellte sie fest, dass vor allem die Hotellerie mit seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten weltweit immer wieder die Leidenschaft zum Beruf weckt.

New York – die Stadt, die niemals schläft

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Wer von euch träumt nicht von einem Trip in die Stadt, die niemals schläft?!

Unsere Studierte Weltenbummlerin Vanessa war im Oktober 2010 für zwei Wochen an der Ostküste der Vereinigten Staaten in New York unterwegs. Mit mehr als acht Millionen Einwohnern ist New York die bevölkerungsreichste Stadt in der USA. Mit den verschiedenen Sehenswürdigkeiten, den 500 Galerien, rund 200 Museen, 150 Theatern und mehr als 18.000 Restaurants lockt die Stadt wohl jeden Interessierten an.

Obwohl New York die Stadt mit den höchsten Lebenserhaltungskosten in den Vereinigten Staaten ist und auch das Flugticket von Deutschland aus zu bestimmten Zeiten sehr teuer wird, gibt es auch Möglichkeiten vor Ort, günstig zu reisen. Mietet euch doch mal eine Unterkunft außerhalb von Manhattan zum Beispiel in der Bronx oder Queens. Hier kommt ihr dem alltäglichen Leben der New Yorker ein Stück näher und erreicht durch die öffentlichen Verkehrsmittel zügig das Stadtzentrum.

Doch wo fängt man in einer so großen Stadt als erstes an? Schon bei der Ankunft in Manhattan wird man von den unzähligen großen Gebäuden, dem Verkehr, den vielen typischen gelben Taxis und dem Trouble überwältigt. Eine Auszeit für Entspannung und Erholung bietet der Central Park im Zentrum von Manhattan. Mit seiner Länge von vier Kilometern und seiner Breite von 850Metern wird er auch als Grüne Lunge New Yorks genannt. Ob zu Fuß, mit einem gemieteten Fahrrad oder auf einem Boot auf einem der zahlreichen Seen, im Central Park kann man gemütlich den ganzen Tag verbringen.

Für einen unvergesslichen Ausblick über die gesamte Stadt empfiehlt dir unsere Weltenbummlerin Vanessa einen Blick von der Aussichtsplattform des Empire State Buildings. Dies gehört definitiv zu einem Besuch in New York dazu! Damit die Wartezeiten nicht so lang sind und ihr euch oben nicht so drängen musst, unsere zwei Tipps für euch: Kommt entweder ganz früh oder sehr spät, und ist es euch selbst hier noch zu voll, dann könnt ihr einen ähnlichen Blick vom Rockefeller Center haben.

Ebenfalls zu empfehlen ist ein Spaziergang über die Brooklyn Bridge, das offizielle Wahrzeichen der Stadt. Von hier aus habt ihr einen tollen Blick über den East River. Verbinden könnt ihr dies gleich mit einer Bootsfahrt zur Statue of Liberty, der Freiheitsstatue.

Besonders beeindruckend ist vor allem das neue One World Trade Center mit dem National 9/11 Memorial auf dem Ground Zero, einer Gedenkstätte und einem Ort der Stille. Hier standen früher die Twin Tower des World Trade Centers.

Ein  Besuch des Times Square am Abend gehört ebenfalls zu den Dingen,  die ihr in New York sehen müsst. Um diese Atmosphäre zu beschreiben, fehlen einem die Worte. Unzählige Touristen, leuchtende LED-Werbeflächen und unzählige weitere Highlights, die euch hier erwarten.

Wie ihr seht, in New York gibt es einiges zu erleben und zu entdecken. Während dies hier nur ein kleiner Ausschnitt war, empfehlt euch unsere Studierte Weltenbummlerin Vanessa, unbedingt euch selbst von dieser atemberaubenden Stadt ein Bild zu machen.

 

Uckermark – die Toskana des Nordens

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Die Uckermark ist das perfekte Ziel für einen naturnahen Urlaub. Im Nordosten Brandenburgs gelegen, etwa 60 Autominuten von Berlin entfernt, bildet die Uckermark ein echtes Naturparadies für jeden, der Ruhe und Entspannung an der frischen Luft sucht. Für Wasserraten gibt es mehr als 500 Seen und zahlreiche Flüsse und Bäche, die beim Segeln, Paddeln und Baden entdeckt werden wollen. Das einzigartige Zusammenspiel aus Wasser, Wäldern und Wiesen ist eine einmalige Kulisse für alle Radtouristen auf dem Weg von Berlin nach Usedom. Neben aktiver Erholung bietet die Uckermark auch viel für Kunst- und Kulturinteressierte. Wasser und Kultur – eine Region inspiriert!

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Bremen – mehr als nur seine Stadtmusikanten

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Nicht nur im Morgengrauen bietet der Werdersee in Bremen eine beliebte Strecke am Ufer für alle Sportler. Zu jeder Jahreszeit können wunderbare Spaziergänge gemacht werden. Besonders im Sommer ist die hier gegebene Natur mitten in der Stadt mit all den Liegewiesen ein begehrtes Plätzchen um Entspannung zu finden.

Die Gemütlichkeit der Stadt lässt sich nicht nur in den vielzähligen Parks und Wallanlagen finden, sondern auch in der Innenstadt, die sich durch wundervolle Altbauten auszeichnet.

Auf der Suche nach etwas Glück? Dann umfasst mit beiden Händen die goldenen Hufen des Esels der Bremer Stadtmusikanten direkt auf dem Marktplatz. Dort stehen auch der Roland, eine der Hauptfiguren der Bremer Geschichte und der Bremer Dom.

Genug vom Sightseeing, nun zu den wirklich schönen Dingen im Leben, die lassen sich am besten an der Schlachte genießen. Ein Uferabschnitt der Weser, gleich neben der Innenstadt mit kulinarischen Highlights und vielfältig gestalteten Bars, die jegliche Szenen ansprechen.

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Thüringen – Weltkulturerbe meets Wanderparadies

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Cursdorf in Thüringen liegt 700 Meter über dem Meeresspiegel und ist ein Wanderparadies zwischen Saale und Rennsteig. Die steilste Standseilbahn der Welt, die Schwarztalbahn auf dem Oberweißer Berg sorgt für Spannung bei 25-prozentiger Steigung auf einem Höhenunterschied von ca. 1000 Metern. 90 Autominuten von Cursdorf entfernt liegt Bamberg, ein UNSECO Weltkulturerbe. Bamberg bezaubert als alte fränkische Bischofsstadt, mittelalterliche Kirchen und barocke Bürgerhäuser prägen das Stadtbild, über allem thront der Bamberger Dom. Weiter geht es zum Michaelsberg, von dem man den wundervollen Blick über die Stadt genießen kann. Mit einem Original Bamberger Rauchbier in der Hand plant man am besten seine nächste Wanderroute und kann die Impressionen des Weltkulturerbes Revue passieren lassen.

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MADE IN GERMANY

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Pünktlich zum Wochenanfang starten wir in unsere neue Mottwoche „MADE IN GERMANY – Urlaub in Deutschland“.  Kommt mit uns mit auf eine traumhafte Reise durch Deutschlands schönste Ecken. Bis Freitag entdecken wir mit euch die eindrucksvollsten Hotspots. Wir wünschen euch viel Spaß und träumen ist erlaubt! 😉

Oh du wunderschöne Ostsee!

Es muss doch nicht immer gleich Mallorca sein, oder? Die deutsche Ostseeküste hat so viel mehr zu bieten. Das Seebad Warnemünde zum Beispiel hat einen bis zu 150 Meter breiten Sandstrand und somit den breitesten Strand der ganzen Ostseeregion. Die Warnemünder Passagierkais stehen für den bedeutendsten Kreuzfahrthafen Deutschlands. Einen Cocktail schlürfen am Leuchtturm bzw. am Teepott gehört neben unendlichem Strandspaß definitiv zu den Highlights.

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Wer mehr die Ruhe genießen möchte, sollte sich auf jeden Fall nicht das Seeheilbad Zingst auf dem Darß entgehen lassen. Der Darß ist eine Halbinsel zwischen dem Bodden und der Ostsee und ist für Naturliebhaber und Künstler ein Muss für Erholung und kulinarischen Genuss.

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Den klassischen Strandurlaub erlebt man wohl auf der Insel Usedom in den Kaiserbädern Ahlbeck, Bansin und Heringsdorf, welche durch die längste Strandpromenade Europas verbunden sind. Die Dreikaiserbäder sind gekennzeichnet durch die typische Bäderarchitektur: zwei- bis viergeschossige Häuser mit weißen Fassaden, Veranden und Balkons. Zu den Highlights gehören die vielen Seebrücken der Insel.

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Willkommen auf der ITB 2017!

Nach langen Monaten der Vorbereitung ist es nun heute endlich soweit: die 51. Internationale Tourismus-Börse öffnet ihre Türen für alle Fachbesucher und der Andrang ist groß!

Destinationen, Reiseveranstalter, Hotelbetriebe, Reisemittler, Transportunternehmen aus aller Welt – sie kommen an einem Ort zusammen und tauschen sich aus. Das gesamte Messegelände der Messe Berlin fasziniert mit sämtlichen Ländern der Welt, spannenden Ständen und interessanten Vorträgen. Jeder der drei Fachbesuchertage hat besonders in Bezug auf den Kongress der ITB einen anderen Schwerpunkt. Am ersten Tag ist dies der MICE Day, an Tag 2 der Business Travel Corporate Day und an Tag 3 der CSR, sowie Marketing & Distribution Day. Außerdem stehen die Themen eTravel, Future Travel und Hospitality auf der Agenda für diese Tage.

Neben der Vielzahl der angebotenen Vorträge lohnt sich aber besonders ein ausgiebiger Gang durch die Hallen, in denen sich die Länder vorstellen. Es bieten sich so viele verschiedene Ansätze, wie sich die einzelnen Destinationen darstellen, und was sie zu erzählen haben – es entsteht definitiv Fernweh und auf die Liste mit Zielen, die man bereisen möchte, kommen sicherlich einige hinzu.

Auch Halle 9 bietet sehr viele spannende Stände, denn dort finden sich unglaublich viele große touristische Unternehmen – Hotelketten, Veranstalter, Buchungsplattformen, Mietwagenunternehmen und und und…

Neben all diesen Eindrücken, die wir Studierten Weltenbummler auf der ITB schon sammeln konnten, waren wir aber natürlich auch für unsere eigene Sache fleißig. Unsere Interpretationen einer neuen Pressemappe auf einem Stick, die wir euch bereits präsentiert haben, wurden zahlreich an interessierte Journalisten ausgegeben, es wurden Gespräche über die Hochschule und das Studienmodell geführt, Fragen beantwortet, etc.

Wir hoffen, dass wir euch damit bereits einen Eindruck dessen geben konnten, was euch auf der ITB 2017 erwartet und natürlich, dass ihr am Wochenende einen Besuch zum Messegelände einplant, wenn die ITB die Tore für alle Privatpersonen öffnet. Lasst es euch nicht entgehen und stattet dabei auch uns einen Besuch ab. 😊

Noch mehr Infos findet ihr auch hier:

->Pressemitteilung HWR – Studierte Weltenbummler auf der ITB

-> Studierte Weltenbummler Alumnitreffen

Studierte Weltenbummler On Tour #25

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Name:                            Laura

Branche:                       Hotellerie

Arbeitsplatz:                Marriott Hotel Berlin

ITB:                                 Marketing

Hobbys:                         Mein Hund, Kochen, Sport

Mein Reiseerlebnis

Mein schönstes Reiseerlebnis war eine zweiwöchilaura_1ge Kreuzfahrt, die einmal die Ostküste der USA entlang ging.  Wir machen viele Kreuzfahrten, da wir diese Art von Reisen bevorzugen. Man sieht unglaublich viel, hat aber auch ruhige Tage dabei, an denen man entspannen kann.  Das Gefühl, wenn man morgens aufwacht und in einer anderen Stadt oder sogar einem anderen Land ist, ist faszinierend.

Angefangen hat die Reise mit einem vier tätigen Aufenthalt in New York.  Nachdem wir die ersten drei Tage ausschließlich mit Sightseeing gefüllt hatten, schlug mein Mädchenherz am letzten Tag höher – Shopping in New York. Traumhaft.  Natürlich war auch das Sightseeing Programm toll. Sehr gut hat mir vor allem der Ausblick vom Empire State Building gefallen und das bunte Treiben auf dem Broadway.

Der nächste Stopp auf der Reise war dann Baltimore. Dort hatten wir nur einen Tag Aufenthalt. Wir haben uns die Innenstadt angesehen und waren Bummeln. Es war ein entspannter Tag. Am nächsten Tag sollten wir eigentlich in Norfolk anlegen. Leider überraschte uns ein schweres  Unwetter, wodurch es unmöglich war in Norfolk anzulegen.

Wir schipperten also an Norfolk vorbei Richtung Port Caneveral.  Meine Eltern gingen sich dort das Space Center anschauen. Ich allerdings machte aus diesem Tag meinen persönlichen Spa Tag. Es war herrlich entspannend und so war ich fit, als wir am nächsten Morgen in Miami einliefen. Es war mein Geburtstag und es war herrliches Wetter. Wir liefen am Strand von Miami entlang, als es plötzlich anfing zu schütten. Doch anstatt, dass die Leute in die Cafés hineingingen, machten sie die Musik laut an und fingen an auf der Straße zu tanzen. Es kam einem vor wie in einem Film. Nachmittags machten wir dann einen Ausflug in die Everglades. Wir sahen super viele Krokodile von dem Speed aus, mit dem wir durch das Gebiet fuhren.

Es war ein toller Geburtstag mit vielen tollen Erlebnissen.

Die darauf folgenden Tage waren wir zu erst auf den Bahamas und dann auf den Bermudas. Wie es sich in der Karibik gehört, lagen wir in Nassau den ganzen Tag am Strand und genossen das Leben.

Auf den Bermudas war es ebenfalls wunderschön. Alles ist grün und die Landschaft sieht aus, wie man es von den Postkarten kennt. Auch dort verbrachten wir den Tag in der Sonne.

Abends gingen wir dann alle mit Sonnenbrand ins Bett. Am nächsten Morgen endetet dann unsere Rundreise wieder in New York. Es war ein fabelhafter Urlaub mit viel Spaß und vielen Eindrücken.

 

Studierte Weltenbummler On Tour #23

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Name:            Franzi

Branche:       Hotellerie

Arbeitsort:    RAMADA Hotel Berlin-Alexanderplatz

Meine Rolle im ITB-Projekt:       Social-Media

Hobbies:        Reisen, Fotografieren

 

Mein Reiseerlebnis

Eine Kreuzfahrt auf die Bahamas. Das war immer mein Traum, schon während meines Auslandsjahres in South Carolina, USA. Ein kleines Problem gab es jedoch: Ich war 18, dementsprechend für die Amerikaner nicht volljährig und durfte nur mit einer gesetzlichen Aufsichtsperson auf ein Kreuzfahrtschiff steigen. Also wartete ich und setzte mir das Ziel diese Reise zu machen, sobald ich 21 bin. Nun gut, ich war dann zwar schon 23, aber endlich war die Reise gebucht!

Zunächst war ich bei meiner amerikanischen Gastfamilie zu Besuch und hab mir ein paar schöne Tage in meinem zweiten Zuhause in South Carolina gemacht. Mit meiner Gastmutter und zwei weiteren ehemaligen Aupairs und Freundinnen ging es dann auf 6-tätgige Kreuzfahrt Richtung Bahamas. Als das Schiff im Port of Charleston ablegte war die Stimmung top – Wir winkten der Stadt mit der einen  Hand und hielten unsere Red Cups in der anderen. Die ersten Selfies wurden gemacht, das Schiff erkundet, Ausflüge ge
plant und, und, und… Am frühen Abend war dann ringsum kein Land mehr zu sehen und der Wellengang wurde wilder. Tja, das war auch der Punkt, an dem die Stimmung kippte. Liebe Leute, wer auch immer euch (wie mir) erzählt hat, den Wellengang merkt man auf einem großen Kreuzfahrtschiff nicht, hat entweder gelogen oder einen betäubten
Gleichgewichtssinn. Den nächsten Tag verbrachten wir auch auf See, was mit Tabletten gegen die Seekrankheit dann auch wieder wirklich entspannend war. Am Heck des Schiffes konnten wir uns in unserer Liege sonnen, zwischendurch in den Whirlpool springen und uns vom Barpersonal mit fruchtigen Cocktails verwöhnen lassen. Der Hunger kommt auch nicht zu kurz: Neben Frühstück, Lunch und Dinner gab es jederzeit geöffnete Snackbars. Verhungern sollten wir auf diesem Schiff also wohl nicht.

Aber kommen wir zum besten Teil dieses Trips: Den Bahamas!

Am dritten Tag unserer Kreuzfahrt legten wir am frühen Morgen in Nassau an. Gleich nach dem Frühstück verließen wir das Schiff und wurden mit strahlender Sonne und 30 Grad im Schatten (im November!), bunt bemalten Häusern und einem vielversprechenden Rundumblick über die vielen kleinen Inseln rundum belohnt. Am Immigration Point
begrüßten uns die Polizisten, Zoll- und Wachmänner mit einem strahlenden Lächeln. Darauf folgten unzählige Marktstände und Ausflugsverkäufer, die einen erstmal überrannten. Wir hatten uns schon vorher entschieden Roller zu mieten und die Insel auf eigene Faust zu erkunden, was wir auch prompt taten. Kurz schockiert über den Linksverkehr – Typisches Touristenvorurteil hatten wir erfüllt, können die sich nicht vorher informieren?! – ging es dann erstmal in den Westen der Insel, wo wir schn
ell einen wunderschönen Strand fanden, an dem sich nur ein paar lokale Fischer aufhielten. Die Füße einmal in den weißen, feinen Sand gesteckt, wollte ich gar nicht mehr weiter fahren. Aber natürlich taten wir das und entdeckten noch viele weitere Traum-Strände. Nachdem wir den Vormittag damit verbracht hatten die Insel zu erkunden und auf den Rollern im unübersichtlichen Verkehr von Nassau zu überleben, nahmen wir am Nachmittag das Wassertaxi zum Atlantis Resort. Auch, wenn ich in der Hotellerie arbeite und Tourismus studiere – diese Anlage mit ihrer riesigen Fläche und ihren unzähligen Freizeitangeboten hat mich aus den Flip Flops gehauen! Hier sind wir dann noch etwas durch die kleinen Märkte und die luxuriöse Shopping Mall gebummelt, haben Stachelrochen beobachtet und uns ein leckeres Mittagessen mit Blick aufs türkis-blaue Meer gegönnt. Am späten Nachmittag ging es dann erschöpft, aber glücklich zurück aufs Schiff und weiter Richtung Half Moon Cay.

Half Moon Cay, eine private Insel der Carnival Cruise Line, liegt etwa eine halbe Tagesfahrt entfernt von Nassau und bietet alles, was das Herz begehrt. Hier kann man entweder am wunderschönen Strand entspannen und sich verwöhnen lassen oder einen der vielen Ausflüge buchen. Wir konnten uns nicht entscheiden, also taten wir beides: Zunächst ging es zur Stachelrochenbucht, wo wir alles über diese beeindruckenden Tiere erfuhren, mit ihnen schwimmen und sie füttern konnten. Neben Stachelrochen leben in der Bucht auch Seesterne, Seegurken und Krabben, die wir aus nächster Nähe kennenlernen und teilweise streicheln durften.

Danach machten wir uns auf zum Piraten-Lunch im Herzen der kleinen Insel, wo wir bereits auf viele unserer Mitreisenden trafen. Gestärkt ging es dann wieder an den Strand, sprangen ins glasklare Wasser, beobachteten Fische, legten unsere Beine hoch und genossen den einen oder anderen Bahama-Mama. Auch dieser Tag ging natürlich viel zu schnell zu Ende und so ging es am Abend wieder zurück aufs Schiff und an den Pool, wo wir uns noch die letzten karibischen Sonnenstrahlen auf den Bauch scheinen ließen.

Zum Schluss unseres Trips hatten wir dann noch einen Tag auf See, den wir ähnlich wie den ersten Tag verbrachten – Mit viel Faulenzen, Essen und Schlafen. Die Schlussfolgerung dieses erfüllten Traums: Ich will definitiv nochmal in die Karibik und mehr Facetten dieses vielfältigen Stückchens Erde kennen lernen UND ich besteige nicht so schnell wieder ein Kreuzfahrtschiff. Aber auch, wenn ich das nächste Mal den Flieger nehme, war es die Reise, dank meiner wunderbaren Mitreisenden, einfach wert.

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