Freie Studienplätze, Ahoi!

Liebe Community,

etwas früher als üblich, melden wir uns bereits heute aus der Sommerpause.

Es gibt noch freie Studienplätze! So wie hier bei Kuhnle.Tours an der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern.

Sämtliche Informationen zum dualen Studium findet ihr auch auf der Partnerliste der Fachrichtung Tourismus.

Schon sehr bald geht es wieder los mit unserem jährlichen Studienprojekt.

Mit besten Grüßen vom größten Binnensee Deutschlands 😎

eure Studierten Weltenbummler

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Welt kopfunter!

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Australien. Gefühlt war heutzutage jeder nach Abschluss des Abiturs in Australien – so auch ich. Na gut – nicht direkt nach dem Abitur, aber nach meiner Ausbildung zur Hotelfachfrau. Wie man so schön sagt – „Raus aus der Komfortzone hat noch nie jemandem geschadet“. Wobei gleich einmal vorab anzumerken ist, dass Australien durchaus recht schnell zu einer neuen Komfortzone werden kann. Es ist zwar für uns Deutsche wahnsinnig teuer, sich dort das Leben zu finanzieren, aber wenn man clever ist und sich einen guten Job sucht, ist es in Australien sehr gut aushaltbar. Mein Freund und ich flogen von Frankfurt am Main mit Zwischenstopp in Kuala Lumpur aus nach Sydney. Dort verbrachten wir die ersten zweieinhalb Monate, wohnten in einer Wohnung am berühmten Bondi Beach und bezahlten 400 € pro Woche für unser Zimmer in einer Drei-Raumwohnung mit vier anderen Mitbewohnern. Wir suchten uns direkt in unserer ersten Woche Jobs als Kellnerin bzw. als Möbelpacker und Flyerverteiler. So schafften wir es neben unseren kontinuierlichen Ausgaben, Geld für ein Auto und für unsere bevorstehende Reise zu sparen. Die Lage der Wohnung war perfekt, um zwischen den Arbeitszeiten viele Stunden am Strand zu verbringen. So viele Tipps möchte ich euch gar nicht für Sydney geben, denn hier gibt es echt an jeder Ecke etwas zu entdecken, also erkundet die Stadt am besten auf eure Weise!

Nach zehn Wochen und dem Auto vollgepackt mit Isomatte, Gaskocher, Taschenlampe, Töpfen, Tellern und Rucksäcken fuhren wir gen Norden. Wir planten nie im Voraus, wie genau unsere Route aussehen sollte, sondern entschieden erst am Morgen des jeweiligen Tages, wo es hingehen sollte. Unsere Route war folgendermaßen: Sydney, Newcastle, Port Macquarie, Coffs Harbour, Ballina, Byron Bay, Gold Coast, Brisbane, Sunshine Coast mit Noosa, Rainbow Beach, Maryborough, Bundaberg, Airlie Beach mit den Whitsunday Islands, Townsville, Charters Towers, Cairns, Palm Cove, Port Douglas, Cape Tribulation – und am liebsten wären wir weitergefahren, jedoch ist es nicht empfehlenswert bzw. möglich ohne Four-Wheel-Drive Auto nach Nordaustralien vorzudringen. Wir hatten für diese 2.500 Kilometer lange Strecke nur zweieinhalb Monate Zeit, sodass wir so oder so nicht sehr viel mehr geschafft hätten. Wenn ihr jedoch mehr Zeit für euren Australien Trip habt, würde ich definitiv empfehlen, euch ein Four-Wheel-Drive Auto zuzulegen und die ganze australische Küste zu befahren. Ich habe nur ein paar Highlights der Reise für euch herausgepickt, da wir viel zu viel Schönes erlebt haben, um hier alles niederzuschreiben.

Der erste Höhepunkt war für mich war der Dorrigo National Park. Ich war vorher noch nie in einem Regenwald und umso faszinierter von diesem Wald und den vielen Hängebrücken und Wasserfällen. Knapp 900 Kilometer von Sydney befindet sich Byron Bay, einer der berühmtesten Surfer Spots Australiens. Hier findest du einen Mix aus easy-going Surfkultur, Weltenbummlern, Spirituellen und Künstlern. Den Blick von dem Leuchtturm am östlichsten Punkt des australischen Festlands solltest du nicht verpassen. Traumhafte Strände und ein idyllischer Urlaubsort erwarten dich in Noosa Heads, nördlich von Brisbane an der Sunshine Coast. Einer der schönsten, wenn nicht sogar der schönste Strand der Welt befindet sich auf den Whitsunday Islands und heißt Whiteheaven Beach. Dahin gelangt ihr vom Ort Airlie Beach aus. Wir sammelten dort, wie von vielen anderen Stränden, wie zum Beispiel dem Rainbow Beach, ein wenig Sand als Andenken. Der Rainbow Beach trägt seinen Namen nicht ohne Grund. Dort findet man eine Küste mit den verschiedensten Sandfarben von weiß über gelb, orange bis hin zu schwarz.. Cairns und Umgebung hat uns ebenfalls sehr gut gefallen. Cairns lädt mit seiner gemütlichen Größe, der schönen Lagune an der Esplanade, dem Night Market und den vielen Gelegenheiten zum Ausgehen zum Verweilen ein. Von dort aus kann man außerdem schöne Tagesausflüge in die Umgebung,  zum Beispiel zur Mosman Gorge oder nach Palm Cove, unternehmen.

Zum Schluss bleibt nur zu sagen, dass egal wie viele Blogs ihr euch zu Australien durchlest – das Wichtigste ist, dass ihr es zu eurer Reise werden lasst. Ich persönlich fand es wunderbar, mich einfach der Nase lang treiben zu lassen. Ihr werdet wunderschöne Orte entdecken und wahnsinnig interessante Menschen treffen, wenn ihr euch nur darauf einlasst. Für mich war diese Reise eine unglaubliche Erfahrung, die ich nicht missen möchte und die mich persönlich sehr viel weitergebracht hat. Australien und speziell die australische Ostküste ist perfekt für alle reisedurstigen Einstiegsbackpacker, die etwas mehr Zeit mitbringen.

Eure Studierte Weltenbummlerin Sylvi

Studierte Weltenbummler on Tour – Spanien und Portugal

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Wohl jeder kennt diese Tagträume, die einen überkommen, wenn man gelangweilt in der Vorlesung sitzt oder erschöpft von der Arbeit in einer überfüllten U-Bahn steht. Urlaub. Warme Sommerluft, Wellenrauschen, Meeresduft, Sand unter den Füßen und ein Glas Wein in der Hand…

Am südlichsten Zipfel Spaniens, an der Costa del Sol (Küste der Sonne), lassen sich genau solche entspannten Tage am Strand verbringen und den Alltag vergessen. Am Abend macht die Küste ihrem Namen alle Ehre. Bei spektakulär farbintensiven Sonnenuntergängen und einem Glas Wein könnt ihr den Tag perfekt Revue passieren und ausklingen lassen. Erholt und nur wenige Stunden entfernt liegt die wunderschöne Stadt Sevilla, in die ich mich sofort verliebt habe. Hier könnt ihr exklusiv shoppen gehen und stundenlange Spaziergänge im Park vor dem Plaza de España machen. Um Kultur pur zu erleben, bietet sich ein Städtetrip nach Granada perfekt an. Hier gibt es für euch nicht nur bei der Besichtigung der allseits bekannten Festung Alhambra, sondern auch in der Altstadt mit vielen kleinen Läden und Boutiquen viel zu entdecken.

Mallorca wird oftmals nur mit dem Ballermann, Partys und Alkohol in Einklang gebracht. Doch ich habe mir Zeit genommen und auf der Fahrt entlang der Ostküste eine ganz andere Seite der Insel kennengelernt. Es begegnen einem viele einheimische Orte und verlassene Strände. Bei der Erkundung der Insel darf ein Ort nicht fehlen: Cap Formentor. Das ist der nord-östlichste Zipfel Mallorcas, ein wahnsinnig toller Ausblick von einer großen Plattform mit einem Leuchtturm geschmückt. In der Mitte der sehr bergigen Fahrt liegt ein kleiner Strand, der zu einer netten Pause einlädt. Aber auch sonst gibt es hin und wieder so genannte Aussichtspunkte, an denen sich ein kleiner Stopp lohnt.

 

Lissabon ist nicht nur als Portugals Hauptstadt bekannt; diese Stadt hat Charakter und Charme. Die kunstvollen mit Fliesen beklebten Häuserfassaden, einige architektonisch brillante und historische Kirchen und Kathedralen, die Innenstadt, der Strand und die Burg São Jorge Castle sind definitiv sehenswert. Für eine Stadtrundfahrt setzt ihr euch einfach in die öffentliche Tram Nummer 28 setzen. In anderen Städten stehen alte Bahnen wie diese in Museen, in Lissabon jedoch nutzen sie Touristen sowie Einheimische. Die Fahrt an sich ist sehr amüsant und ihr solltet sie keineswegs verpassen, als Kirsche auf dem Sahnehäufchen seht ihr dabei die schönsten Ecken und das wahre Leben der Stadt. Sie fährt durch die historischen Viertel Graca, Alfama, Baixa Chiado und Sao Bento und endet vor der prächtigen Estrella Basilika. Auch in der Nacht hat die Stadt einiges zu bieten, viele kleine Bars, kleine Clubs und Live Musik Lokalitäten für jedes Genre und alle Altersklassen.

Ist man länger als drei Tage in der Stadt, lassen sich von Lissabon aus auch sehr gut Tagesausflüge in umliegende Städte und zu wunderschönen Stränden machen.