Freie Studienplätze, Ahoi!

Liebe Community,

etwas früher als üblich, melden wir uns bereits heute aus der Sommerpause.

Es gibt noch freie Studienplätze! So wie hier bei Kuhnle.Tours an der Müritz in Mecklenburg-Vorpommern.

Sämtliche Informationen zum dualen Studium findet ihr auch auf der Partnerliste der Fachrichtung Tourismus.

Schon sehr bald geht es wieder los mit unserem jährlichen Studienprojekt.

Mit besten Grüßen vom größten Binnensee Deutschlands 😎

eure Studierten Weltenbummler

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Wir sind die Zukunft unserer Branche

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Die Studierten Weltenbummler auf der Pressekonferenz der ITB

Die ITB steht kurz bevor, und damit geht es nicht nur für uns Studierte Weltenbummler langsam in die heiße Phase, sondern auch für alle anderen Aussteller und die Organisatoren. Am 21. Februar fand deshalb im BeachBerlin eine Pressekonferenz zur ITB statt, und wir durften dabei sein.

Vor einem Publikum aus Journalisten, saßen in einem Strandkorb, welcher dem Strandkorb des G8 Gipfels nachempfunden war, vier wichtige Menschen in Anzügen und zwei Modells in Bademoden einer Designerin des Gastgeberlandes Mecklenburg-Vorpommern.

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Eine Sache war unübersehbar: Die vier Wortführer waren alle samt männlich. Aber wenn ich mich so in meinen Vorlesungen umsehe, dann habe ich die Hoffnung, dass sich das in spätestens 10 Jahren geändert haben wird. Denn bei uns sind die Frauen in der Überzahl, ganz zum Leidwesen unserer männlichen Kommilitonen. Wir sind eine Generation, die für frischen Wind sorgen wird. Denn nicht nur die Tatsache, dass die Machtpositionen unserer Branche ausschließlich von Schlipsträgern besetzt sind, werden wir ändern, nein mit uns kommt eine Generation, die neue Maßstäbe für Arbeitsbedingungen und Personalpolitik in der Hotellerie setzen wird.

Wir sagen dem Fachkräftemangel den Kampf an. Außerdem hat unsere Generation das Reisen neu definiert. Weg vom Massentourismus, hin zum Individual-, und Abenteuertourismus. Und genau diese Entwicklung greift auch die diesjährige ITB auf. Denn dieses Jahr beschäftigt sich die ITB neben den einzelnen Ländern als Aussteller mit jungen Familien, die mit ihren Babys im Campervans die Welt bereisen, mit Reisefestivals, Reisen zu Lost Places wie Tschernobyl, aber auch mit der Suche nach Fachkräften. Zusätzlich zu den Universitäten, wird es einen Ausstellungsraum geben, in dem über Karrieremöglichkeiten in der Tourismusindustrie informiert wird und unter anderem kostenlos Bewerbungsfotos geschossen werden können.
Die vier Herren überhäufen die Journalisten abwechselnd mit Informationen zum Gastgeberland Mecklenburg-Vorpommern und der ITB selbst. Anschließend haben die Journalisten noch dieGelegenheit Fragen an die Redner zu stellen. Ich persönlich stelle mir nur eine Frage: Wie kalt muss es für die Modells sein??

Und wer mehr über uns, unser Studium und unsere Pläne erfahren möchte, findet uns in Halle 11.1, der „Karriere-Halle“ am Stand 311 der Studierten Weltenbummer.

Vereinigtes Königreich – mehr als nur Tea-Time

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Mit dem Vereinigtem Königreich wird oft Etikette, Eliteuniversitäten und Teezeit um 17:00 Uhr in Verbindung gebracht.

In jedem Vorurteil steckt immer ein Funken Wahrheit, jedoch ist es meist nur ein Bruchteil der Bevölkerung, der diese bestätigt. Die Teezeit wird meist nur von den älteren Generationen eingehalten, die Engländer drücken sich oftmals gewählt aus, die „Berliner Schnauze“ ist hier eher ungern gehört. Und es gibt auch nicht nur die Etikette, sondern alle Lebensstile und Szenen sind vertreten. Natürlich kommt es immer ein wenig darauf an, in welchen Städten des Landes man sich befindet. In der Metropole London können alle Vorurteile ausgeräumt werden. Eine schnell lebende Stadt vergleichbar mit Berlin. Alle Leute sind zielstrebig unterwegs, jedoch bekommt man meistens ein ‚Sorry‘ sobald jemand einen anrempelt. Von Etikette ist kaum etwas zu spüren, jeder lebt seinen individuellen Stil und trägt diesen auch nach außen. Die klassische Teezeit wird durch einen Coffee to go ersetzt.

Auch in Sachen Sightseeing hat London einiges zu bieten. London Eye, Big Ben, London Bridge, Buckingham Palace und Westminster Abbey sollten unbedingt in der Besichtigungstour dabei sein. Des Weiteren gibt es viele interessante und schöne Museen.

Oxford hingegen erfüllt das Klischee der vorhandenen Eliteuniversitäten absolut. Die Studentenstadt nicht weit von London zeichnet sich durch die unzähligen Colleges und Bibliotheken der University of Oxford aus. Wenn man in der Stadt unterwegs ist, begegnen einem alle paar Meter kleine Geschäfte, die Pullover mit Logos der Universitäten und andere Souvenirs oder Bücher verkaufen. Dazwischen liegen Coffeeshops, in denen Studenten über Büchern oder Laptops arbeiten oder sich gerade eine Pause gönnen.

Osteuropa – auf in die Ferne

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Dringend eine Lernpause nötig – aber keine Lust auf Strandurlaub oder Sightseeing? Du liebst musikalische, kulinarische, kulturelle und künstlerische Vielfalt. Das SZIGET – Festival auf der Freiheitsinsel in Budapest, Ungarn, bietet dir all dies jährlich sieben Tage lang. Es fühlt sich an, als ob du für eine Woche in eine andere Welt abtauchst. Auf dem Gelände sind 23 Stages, Theater, Lounges und Tanzzelte aufgebaut, und jedes einzelne von ihnen steht unter einem anderen Motto. Demnach erlebst du in den vielen verschieden dekorierten „Villages“ nicht nur musikalische Vielfalt, sondern kannst dir auch Theateraufführungen, Akrobaten und Tanzgruppen ansehen oder bei Workshops mitmachen. Falls du eine Pause von dem Trubel brauchst, kannst du dich an dem Strandabschnitt entspannen und die Sonne genießen.

Doch noch Lust auf eine Sightseeingtour?

Steht man in der Mitte der Stadt, kann man die beiden Stadtteile Buda und Pest und das Panorama der Donau mit ihren Brücken genießen. Egal, ob man auf der Aussichtsplattform des Gellert Berges, unter den Arkaden der Fischerbastei, am Donau Korso, in der Kuppel der Basilika oder neben dem Geländer der Margaretenbrücke steht… Absolut sehenswert sind Bauten wie das Opernhaus, die Millennium Metrostation, die St. Stephen’s Basilica und der Stadtpark, der zum Vajdahunyad Schloss führt. Zum Entspannen laden unzählige Spas mitten in der Stadt ein.

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In Prag gibt es nicht nur gutes Bier in unzähligen urigen Pubs, sondern auch viel zu besichtigen. Angefangen bei der Burg „Pražský hrad“ mit dem angrenzendem Viertel, in dem der Schriftsteller Franz Kafka gelebt hat, über die Karlsbrücke in die Altstadt zu der berühmten astronomischen Uhr. Prag ist von einzigartigen Bauten geprägt, die überall in der Stadt zu finden sind. Altbauten mit aufwendigem Stuck an den Fassaden, angebauten Türmchen und detaillierten Balkonen. Ebenso wie das Gebäude „Dancing House“ oder auch „Fred and Ginger“, das von dem tschechischen Architekten Vlado Milunić und dem Amerikaner Frank Gehry entworfen wurde.

Kapstadt: Metropole in Südafrika

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Im Rahmen eines Austausches war unsere Studierte Weltenbummlerin Vanessa für einen Monat in Kapstadt unterwegs.

Begonnen hat die Reise in einem Camp nicht weit außerhalb von Kapstadt. Da sich die Teilnehmer des Austausches untereinander nicht kannten, diente dieses Camp zum ersten Kennenlernen. Hier wurden verschiedene Teambuilding-Maßnahmen durchgeführt, und nach bereits 3 Tagen ging es dann das erste Mal in die Gastfamilie. Hier standen der Studierten Weltenbummlerin Vanessa und der Gastfamilie nun eine Woche zur freien Verfügung. Zu einem Besuch in Kapstadt zählt neben dem Besuch des Kaps der Guten Hoffnung, der Spitze der Kap-Halbinsel, definitiv eine Begehung des Tafelberges. Dies kann entweder auf eigene Faust unternommen werden, wobei Vanessa dabei empfiehlt, sich einen nicht zu heißen Tag auszusuchen oder bequem mit der Seilbahn hochzufahren. Oben auf dem Tafelberg angekommen, erwartet euch ein atemberaubender Blick über die gesamte Stadt. Durch die Weitläufigkeit könnt ihr auch länger oben verweilen und den Tafelberg erkunden. Inmitten des Atlantiks entdeckt ihr von hier oben Robben Island, die frühere Gefängnisinsel, auf der Nelson Mandela fast zwei Jahrzehnte verbrachte. Diese ist heute zu einem Museum umgebaut und ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Ein weiteres sehenswertes Museum auf eurer Liste stellt das District Six Museum dar. Hier könnt ihr eine Reise in die Vergangenheit in das Gebiet der freigelassenen Sklaven, Händler, Künstler, Arbeiter und Immigranten unternehmen.

Für mehr „Großstadt-Feeling“ sorgt die Waterfront. Das moderne Einkaufszentrum Victoria & Alfred Waterfront bietet für jeden Shopping-Liebhaber den perfekten Einkaufstrip. Anschließend habt ihr in dem Riesenrad einen schönen Blick über den gesamten Hafen.

Um die Reise nach Kapstadt abzuschließen empfiehlt euch Vanessa einen Besuch des Boulders Beach. An diesem könnt ihr den freilebenden Pinguinen am kristallklaren Meer ganz nah sein.

Die restliche Zeit der Kapstadt-Reise war dem Arbeiten in einem 4-Sterne-Hotel gewidmet. Neben den Tätigkeiten im Service und an der Hotelrezeption lernte unsere Studierte Weltenbummler viele Einheimische und deren Alltag kennen. Dabei stellte sie fest, dass vor allem die Hotellerie mit seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten weltweit immer wieder die Leidenschaft zum Beruf weckt.

Same, same – but different!

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Ich habe die Übergangszeit von der abgeschlossenen Ausbildung bis zum Beginn des Studiums genutzt, um meiner Leidenschaft – dem Reisen – nachzugehen. Der erste Stopp war in Kuala Lumpur, der Hauptstadt von Malaysia. Den Namen, der übersetzt „schlammige Flussmündung“ bedeutet, verdankt Kuala Lumpur dem Umstand, dass die Stadt dort errichtet wurde, wo die Flüsse Gombak und Klang zusammenfließen. In Kuala Lumpur sind vielerlei Kulturen und Religionen vertreten. Unzählige Moscheen, christliche Kirchtürme, chinesische Pagoden, indische Tempel neben modernen Hochhäusern machen den Charme dieser pulsierenden Millionenstadt aus. Tagsüber beeindruckt Kuala Lumpur mit seinen unzähligen Parks und einer auffallenden Sauberkeit. Der Park Taman Botani Perdana hat mir besonders gut auf Erkundungstour durch Kuala Lumpur gefallen. Dort kann man nach einem anstrengenden Fußmarsch den Sonnenuntergang unter einer Palme mit dem unverwechselbaren Blick auf die Skyline genießen. Die wohl  bekannteste Sehenswürdigkeit Kuala Lumpurs sind die Petronas Twin Towers, die mit 452 Metern die höchsten Zwillingstürme der Welt sind.  Wer das quirlende Nachtleben und malaysisches Street Food genießen möchte, sollte dem Bezirk Bukit Bintang einen Besuch abstatten. Wenn der Heimweg nach dem tanzen in den zahlreichen Tanzbars und Clubs nicht zu weit sein soll, ist das Rainforest Bed & Breakfast  für den kleinen Geldbeutel sehr zu empfehlen.

Der nächste Stop: Bangkok – same, same but different. Ich habe auf meiner Reise die unterschiedlichsten Meinungen über Bangkok gehört und bin mir selbst bis heute noch unschlüssig, ob die Stadt mag oder nicht so sehr mag. Eins steht fest – neben den bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Großen Palast, Wat Pho oder dem Wat Saket, hat Bangkok durchaus noch viel mehr und vor allem viel Verrücktes zu bieten. Ihr solltet, wenn ihr schon einmal da seid, unbedingt auf den Ghost Tower – ein leer stehendes Hochhaus von dem man einen wahnsinnig faszinierenden Blick über die Stadt hat. Um alles zu erkunden, bietet es sich an, ein TukTuk zu nehmen, wobei ihr aufpassen solltet, dass ihr nicht über den Tisch gezogen werdet. Wir haben beispielweise als Orientierung für euch 180 Baht (umgerechnet ca. 4,50 €) für 4-5 Stunden bezahlt. Der TukTuk Fahrer hat uns überall hingebracht und dann auch auf uns gewartet, während wir uns etwas angesehen haben. Das Everyday Bangkok Hostel kann ich sehr empfehlen! Es ist zwar weit entfernt von der Khao San Road, aber dafür in der Nähe des durchaus sehenswerten Night Markets von Bangkok.

Von Bangkok ging es für uns in einem Tagesausflug zu den bekannten Floating Markets und zum Tiger Temple. Nach drei Tagen Bangkok freuten wir uns auf die Weiterreise gen Norden. Unzählige Tempel schauten wir uns in Ayutthaya an, doch am besten hat uns, auf dem Weg nach Chiang Mai die Provinz Sukhothai in der Nordregion Thailands gefallen. Der historische Park Sukhothai ist ein weitläufiges Gelände, auf welchem sich buddhistische Tempel, hinduistische Schreine und architektonische Meisterleistungen aneinanderreihen. Das größte Highlight auf der Reise durch Thailand war jedoch eine drei-tätige Dschungeltour im Norden von Chiang Mai. Wir hatten die Ehre, zwei Nächte in Dschungeldörfern, bestehend aus drei Hütten zu nächtigen und drei Tage lang durch den Dschungel zu wandern. Das war ein wirklich unvergessliches Erlebnis und ist wärmstens zu empfehlen. Von Chiang Mai ging es mit dem Bus zu einem Ort an der Grenze zu Laos und weiter nach Luang Prabang. Luang Prabang ist ein wunderschönes Städtchen am Mekong und ehemalige Hauptstadt von Laos. Hier erwarten euch eine architektonische Zeitreise von den Tempeln mit goldenen Dächern bis hin zu den Überbleibseln der französischen Kolonialzeit. Absolutes „Must See“ sind die Kuang Si Falls. Dort laden türkisfarbende Becken der unzähligen Wasserfälle zum Baden ein. Von dort ging es mit Lao Airline nach Siem Reap zum Weltkulturerbe, dem Angkor Wat. Die Tempelanlagen zählen wohl zu den großartigsten Bauwerken, die der Menschheit erhalten blieben. Hierfür solltet ihr drei Tage für die Besichtigung der Anlagen einplanen.

Südostasien ist das perfekte Gebiet zum Backpacken! Die Infrastruktur ermöglicht ein zuverlässiges Reisen mit dem Bus oder Zug, und die Preise sind unschlagbar für uns Europäer. Es ist lange kein Geheimtipp mehr, und ihr lernt auf der Reise sicher eine Menge interessanter Dinge und vor allem Menschen kennen. Also, Flug buchen, Rucksack packen und los!

Eure Studierte Weltenbummlerin Sylvi

Welt kopfunter!

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Australien. Gefühlt war heutzutage jeder nach Abschluss des Abiturs in Australien – so auch ich. Na gut – nicht direkt nach dem Abitur, aber nach meiner Ausbildung zur Hotelfachfrau. Wie man so schön sagt – „Raus aus der Komfortzone hat noch nie jemandem geschadet“. Wobei gleich einmal vorab anzumerken ist, dass Australien durchaus recht schnell zu einer neuen Komfortzone werden kann. Es ist zwar für uns Deutsche wahnsinnig teuer, sich dort das Leben zu finanzieren, aber wenn man clever ist und sich einen guten Job sucht, ist es in Australien sehr gut aushaltbar. Mein Freund und ich flogen von Frankfurt am Main mit Zwischenstopp in Kuala Lumpur aus nach Sydney. Dort verbrachten wir die ersten zweieinhalb Monate, wohnten in einer Wohnung am berühmten Bondi Beach und bezahlten 400 € pro Woche für unser Zimmer in einer Drei-Raumwohnung mit vier anderen Mitbewohnern. Wir suchten uns direkt in unserer ersten Woche Jobs als Kellnerin bzw. als Möbelpacker und Flyerverteiler. So schafften wir es neben unseren kontinuierlichen Ausgaben, Geld für ein Auto und für unsere bevorstehende Reise zu sparen. Die Lage der Wohnung war perfekt, um zwischen den Arbeitszeiten viele Stunden am Strand zu verbringen. So viele Tipps möchte ich euch gar nicht für Sydney geben, denn hier gibt es echt an jeder Ecke etwas zu entdecken, also erkundet die Stadt am besten auf eure Weise!

Nach zehn Wochen und dem Auto vollgepackt mit Isomatte, Gaskocher, Taschenlampe, Töpfen, Tellern und Rucksäcken fuhren wir gen Norden. Wir planten nie im Voraus, wie genau unsere Route aussehen sollte, sondern entschieden erst am Morgen des jeweiligen Tages, wo es hingehen sollte. Unsere Route war folgendermaßen: Sydney, Newcastle, Port Macquarie, Coffs Harbour, Ballina, Byron Bay, Gold Coast, Brisbane, Sunshine Coast mit Noosa, Rainbow Beach, Maryborough, Bundaberg, Airlie Beach mit den Whitsunday Islands, Townsville, Charters Towers, Cairns, Palm Cove, Port Douglas, Cape Tribulation – und am liebsten wären wir weitergefahren, jedoch ist es nicht empfehlenswert bzw. möglich ohne Four-Wheel-Drive Auto nach Nordaustralien vorzudringen. Wir hatten für diese 2.500 Kilometer lange Strecke nur zweieinhalb Monate Zeit, sodass wir so oder so nicht sehr viel mehr geschafft hätten. Wenn ihr jedoch mehr Zeit für euren Australien Trip habt, würde ich definitiv empfehlen, euch ein Four-Wheel-Drive Auto zuzulegen und die ganze australische Küste zu befahren. Ich habe nur ein paar Highlights der Reise für euch herausgepickt, da wir viel zu viel Schönes erlebt haben, um hier alles niederzuschreiben.

Der erste Höhepunkt war für mich war der Dorrigo National Park. Ich war vorher noch nie in einem Regenwald und umso faszinierter von diesem Wald und den vielen Hängebrücken und Wasserfällen. Knapp 900 Kilometer von Sydney befindet sich Byron Bay, einer der berühmtesten Surfer Spots Australiens. Hier findest du einen Mix aus easy-going Surfkultur, Weltenbummlern, Spirituellen und Künstlern. Den Blick von dem Leuchtturm am östlichsten Punkt des australischen Festlands solltest du nicht verpassen. Traumhafte Strände und ein idyllischer Urlaubsort erwarten dich in Noosa Heads, nördlich von Brisbane an der Sunshine Coast. Einer der schönsten, wenn nicht sogar der schönste Strand der Welt befindet sich auf den Whitsunday Islands und heißt Whiteheaven Beach. Dahin gelangt ihr vom Ort Airlie Beach aus. Wir sammelten dort, wie von vielen anderen Stränden, wie zum Beispiel dem Rainbow Beach, ein wenig Sand als Andenken. Der Rainbow Beach trägt seinen Namen nicht ohne Grund. Dort findet man eine Küste mit den verschiedensten Sandfarben von weiß über gelb, orange bis hin zu schwarz.. Cairns und Umgebung hat uns ebenfalls sehr gut gefallen. Cairns lädt mit seiner gemütlichen Größe, der schönen Lagune an der Esplanade, dem Night Market und den vielen Gelegenheiten zum Ausgehen zum Verweilen ein. Von dort aus kann man außerdem schöne Tagesausflüge in die Umgebung,  zum Beispiel zur Mosman Gorge oder nach Palm Cove, unternehmen.

Zum Schluss bleibt nur zu sagen, dass egal wie viele Blogs ihr euch zu Australien durchlest – das Wichtigste ist, dass ihr es zu eurer Reise werden lasst. Ich persönlich fand es wunderbar, mich einfach der Nase lang treiben zu lassen. Ihr werdet wunderschöne Orte entdecken und wahnsinnig interessante Menschen treffen, wenn ihr euch nur darauf einlasst. Für mich war diese Reise eine unglaubliche Erfahrung, die ich nicht missen möchte und die mich persönlich sehr viel weitergebracht hat. Australien und speziell die australische Ostküste ist perfekt für alle reisedurstigen Einstiegsbackpacker, die etwas mehr Zeit mitbringen.

Eure Studierte Weltenbummlerin Sylvi

Studierte Weltenbummler on Tour – Spanien und Portugal

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Wohl jeder kennt diese Tagträume, die einen überkommen, wenn man gelangweilt in der Vorlesung sitzt oder erschöpft von der Arbeit in einer überfüllten U-Bahn steht. Urlaub. Warme Sommerluft, Wellenrauschen, Meeresduft, Sand unter den Füßen und ein Glas Wein in der Hand…

Am südlichsten Zipfel Spaniens, an der Costa del Sol (Küste der Sonne), lassen sich genau solche entspannten Tage am Strand verbringen und den Alltag vergessen. Am Abend macht die Küste ihrem Namen alle Ehre. Bei spektakulär farbintensiven Sonnenuntergängen und einem Glas Wein könnt ihr den Tag perfekt Revue passieren und ausklingen lassen. Erholt und nur wenige Stunden entfernt liegt die wunderschöne Stadt Sevilla, in die ich mich sofort verliebt habe. Hier könnt ihr exklusiv shoppen gehen und stundenlange Spaziergänge im Park vor dem Plaza de España machen. Um Kultur pur zu erleben, bietet sich ein Städtetrip nach Granada perfekt an. Hier gibt es für euch nicht nur bei der Besichtigung der allseits bekannten Festung Alhambra, sondern auch in der Altstadt mit vielen kleinen Läden und Boutiquen viel zu entdecken.

Mallorca wird oftmals nur mit dem Ballermann, Partys und Alkohol in Einklang gebracht. Doch ich habe mir Zeit genommen und auf der Fahrt entlang der Ostküste eine ganz andere Seite der Insel kennengelernt. Es begegnen einem viele einheimische Orte und verlassene Strände. Bei der Erkundung der Insel darf ein Ort nicht fehlen: Cap Formentor. Das ist der nord-östlichste Zipfel Mallorcas, ein wahnsinnig toller Ausblick von einer großen Plattform mit einem Leuchtturm geschmückt. In der Mitte der sehr bergigen Fahrt liegt ein kleiner Strand, der zu einer netten Pause einlädt. Aber auch sonst gibt es hin und wieder so genannte Aussichtspunkte, an denen sich ein kleiner Stopp lohnt.

 

Lissabon ist nicht nur als Portugals Hauptstadt bekannt; diese Stadt hat Charakter und Charme. Die kunstvollen mit Fliesen beklebten Häuserfassaden, einige architektonisch brillante und historische Kirchen und Kathedralen, die Innenstadt, der Strand und die Burg São Jorge Castle sind definitiv sehenswert. Für eine Stadtrundfahrt setzt ihr euch einfach in die öffentliche Tram Nummer 28 setzen. In anderen Städten stehen alte Bahnen wie diese in Museen, in Lissabon jedoch nutzen sie Touristen sowie Einheimische. Die Fahrt an sich ist sehr amüsant und ihr solltet sie keineswegs verpassen, als Kirsche auf dem Sahnehäufchen seht ihr dabei die schönsten Ecken und das wahre Leben der Stadt. Sie fährt durch die historischen Viertel Graca, Alfama, Baixa Chiado und Sao Bento und endet vor der prächtigen Estrella Basilika. Auch in der Nacht hat die Stadt einiges zu bieten, viele kleine Bars, kleine Clubs und Live Musik Lokalitäten für jedes Genre und alle Altersklassen.

Ist man länger als drei Tage in der Stadt, lassen sich von Lissabon aus auch sehr gut Tagesausflüge in umliegende Städte und zu wunderschönen Stränden machen.